Fussball

Wie Red Bull Salzburg die Teilnahme an der Champions League noch verlieren kann

Von SPOX Österreich
Red Bull Salzburg

Die Wahrscheinlichkeit, dass Österreichs Serienmeister Red Bull Salzburg in der kommenden Spielzeit erstmals in der Klubgeschichte an der Champions League teilnimmt, ist äußerst hoch. Ganz sicher ist es aber noch nicht.

Der Final-Einzug der Tottenham Hotspur gegen Ajax Amsterdam bringt die Salzburger zwar ganz nahe an die Fleischtöpfe der Königsklasse, einen kleinen Zittermoment wird es in der Mozartstadt aber noch geben: die Londoner haben sich über die Premier League noch nicht zu hundert Prozent für die Champions League qualifiziert. Aktuell liegen die Spurs einen Spieltag vor dem Ende der Saison noch auf Rang Vier, jedoch besteht eine kleine theoretische Chance, dass sie die Qualifikationsplätze wieder verlassen müssen. Kontrahent Arsenal liegt aktuell auf den fünften Platz.

Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, damit die Fahrkarte ins Glück noch ihre Gültigkeit verliert. Auf Twitter begnügte sich Salzburg kurz nach dem Ajax-Aus mit einem bedeutungsschwangeren Posting: ein Roter Vorhang, nur einen Spalt breit geöffnet.

Champions League: RB Salzburg muss noch zittern

Der marginale Unterschied: acht Tore. Arsenal müsste demnach beim FC Burnley ein 5:0-Schützenfest feiern, während Tottenham gleichzeitig gegen den FC Everton 3:0 verliert. Jedes andere Ergebnis mit dem Unterschied von acht Toren würde natürlich auch reichen. Damit wäre Arsenal in der Liga Vierter, Tottenham Fünfter. Zugegeben: die Wahrscheinlichkeit, dass es für Salzburg wieder nicht reicht und weitere Qualifikationsspiele anstehen liegt wohl bei weniger als einem Prozent. Doch fix ist die Teilnahme an der Champions League eben auch noch nicht. Also dürfte mehr als ein interessiertes Auge aus Salzburg am Wochenende nach England schielen.

Salzburg: 22 Millionen Euro stehen auf der Kippe

Der Verlust, würde Salzburg nicht die Champions League erreichen, so rechneten die Salzburger Nachrichten, würde sich für RBS auf bis zu 22 Millionen Euro belaufen, wovon 15,25 Millionen auf die Startprämie zurück zu führen sind und der Rest auf Zuschauereinnahmen, Fernsehgelder sowie Bonuszahlungen.

Zwar hätte Red Bull Salzburg selbst in der Qualifikation, in der man obendrein gesetzt ist, noch Chancen auf die Gruppenphase und wäre bei eine Ausscheiden sicher in der Europa League-Gruppenphase, aber der direkte Weg wäre selbstverständlich der bevorzugte in Wals-Siezenheim.

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