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NHL

Penguins dank Orpiks Sonntagsschuss weiter

Von SPOX
Sidney Crosby (r.) und seine Penguins stehen im Halbfinale der Eastern Conference
© getty

In einem packenden sechsten Spiel haben die Pittsburgh Penguins die Serie gegen die New York Islanders mit einem 4:3 nach Verlängerung für sich entscheiden können. Für den entscheidenden Treffer sorgte mit Brooks Orpik ausgerechnet ein Spieler, für den Torgefahr bisher ein Fremdwort war.

New York Islanders - Pittsburgh Penguins 3:4 OT (2:1, 0:1, 1:1, 0:1) - Serie: 2-4

Tore: 1:0 Tavares (6.), 1:1 Iginla (8.), 2:1 McDonald (20.), 2:2 Dupuis (31.), 3:2 Grabner (43.), 3:3 Martin (55.), 3:4 Orpik (68.)

Trotz einer beherzten Leistung und klar mehr Torschüssen (38:21) in Spiel 6 sind die Playoffs für die Islanders gelaufen. Brooks Orpik, mit zwölf Toren in neun NHL-Jahren nicht gerade für seine Torgefahr bekannt, zerstörte mit seinem Overtime-Goal alle Träume der 16.170 Zuschauer im Nassau Veterans Memorial Coliseum von einem entscheidenden Spiel 7.

Dabei gingen die Islanders dreimal in Führung, doch immer wieder fanden die Pens die richtige Antwort. So hatte das 1:0 von John Tavares aus zentraler Position nur gut zwei Minuten Bestand, ehe Jarome Iginla via Abstauber ausglich. In der letzten Minute des ersten Drittels traf Colin McDonald zum 2:1, nachdem der Österreicher Michael Grabner von der Bande den Puck zu Keith Aucoin ablegte. Der spielte den schnellen Pass auf McDonald, der aus kurzer Distanz einnetzte.

Im zweiten Drittel schlug dann Islanders-Schreck Pascal Dupuis nach starkem Assist von Joe Vitale zu. Für ihn war es bereits der fünfte Treffer der Serie. Doch ein grober Abwehrschnitzer von Kris Letang brachte die Hausherren erneut in Front. Der Verteidiger der Penguins spielte im eigenen Drittel einen katastrophalen Fehlpass auf Aucoin. Der spielte auf Grabner, der vor dem Tor lauerte und zum 3:2 traf.

Doch mit einem fulminanten Schuss besorgte Paul Martin 5:16 Minuten vor dem Ende den Ausgleich. So ging es zum zweiten Mal in der Serie in die Overtime, und wie schon in Spiel 3 hatten dort die Penguins das bessere Ende für sich: Wieder war es ein krachender Distanzschuss, diesmal von Orpik, der mit dem ersten Playoff-Tor in seinem 78. Postseason-Spiel die Pens ins Halbfinale der Eastern Conference schoss.

Der zeigte sich von seinem platzierten Schuss selbst überrascht: "Ich wünschte, ich könnte sagen, dass ich mit Absicht genau dorthin geschossen hätte, aber letztlich wollte ich ihn einfach nur aufs Tor bringen und habe dabei wohl eine Lücke gefunden."

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