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NFL - Rookie-Ranking nach dem Saisonende: Der Rookie des Jahres verpasst Platz eins

Von Jan Dafeld

Die Saison 2020 liegt hinter uns! Zeit, einen finalen Blick auf die Leistungen der Rookies zu werfen: Gleich mehrere Youngster spielten in der vergangenen Spielzeit eine herausragende Saison. Beim Champion stechen zwei Spieler heraus, der Rookie des Jahres wird übertrumpft.

NFL Rookie Ranking 2020: Knapp die Liste verpasst

Joe Burrow (Quarterback, Cincinnati Bengals)

Burrow ging als Nummer-eins-Pick und Favorit auf den Titel des Rookie of the Year in die Saison und wusste dabei über weite Strecken auch zu überzeugen. Hinter einer wackligen Offensive Line warf Burrow 13 Touchdowns bei 5 Interceptions und kam auf immerhin 6,7 Yards pro Passversuch. Mit ein, zwei absolvierten Spielen mehr hätte sich Burrow einen Platz in den Top 10 verdient gehabt, durch seine Verletzung gegen das Washington Football Team verpasst er eine Platzierung in diesem Ranking jedoch haarscharf. Burrows Armstärke bietet Grund zur Sorge, seine Accuracy und sein Spielverständnis könnten dennoch für eine große Zukunft sorgen.

Jeremy Chinn (Safety, Carolina Panthers)

117 Tackles. 30 Defensive Stops. Zwei Touchdowns. Eine Interception. Chinn spielte eine unglaubliche aktive Rookie-Saison und landete aufgrund dieser Statistiken auch auf dem zweiten Rang bei der Wahl zum Defensive Rookie of the Year. Aber: Aktivität alleine macht noch keinen guten NFL-Defender aus. Chinn hatte 2020 große Probleme in der Run-Defense und ließ laut Pro Football Focus obendrein ganze sechs Touchdowns in Coverage zu. Chinns Potenzial lässt auf Großes hoffen, für eine Platzierung in den Top 10 fanden sich in dieser Saison, auch unter Berücksichtigung der Vielseitigkeit mit der er eingesetzt wurde, zwischen vielen Hochs allerdings auch noch zu viele Tiefs.

Brandon Aiyuk (Wide Receiver, San Francisco 49ers)

Aiyuk deutete bereits in seiner Rookie-Saison an, dass er der Nummer-eins-Receiver in Kyle Shanahans Offense sein kann. Zwischen Woche 7 und Woche 15 verbuchte der 22-Jährige in sechs Spielen 568 Receiving Yards und 4 Touchdowns, seine Kombination aus Route-Running und Explosivität kann Aiyuk für fast jeden Gegenspieler zu einem Mismatch machen. Der 25. Pick des Drafts 2020 verpasste in der vergangenen Spielzeit verletzungsbedingt vier Spiele, mit einer vollen Saison hätte er es wohl in unsere Top 10 geschafft.

Mekhi Becton (Offensive Tackle, New York Jets)

Becton kam als Talent, das zwar nahezu grenzenloses Potenzial besaß, dessen Spiel aber auch noch sehr roh war, in die NFL. Umso überraschender war es, wie gut sich der 21-Jährige von Beginn an auf dem Profi-Level präsentierte. Becton überzeugte sowohl als Run- als auch als Pass-Blocker und dürfte einer der Schlüsselspieler im Rebuild der Jets werden. Auch Becton machten 2020 allerdings Verletzungen zu schaffen: Der Hüne konnte in nur acht Spielen verletzungsfrei durchspielen.

CeeDee Lamb (Wide Receiver, Dallas Cowboys)

Als 17. Pick galt Lamb im vergangenen Draft als einer der großen Steals der ersten Runde und dem 21-Jährige gelang es durchaus mehrfach unter Beweis zu stellen, warum. Lamb verpasste die 1000-Yard-Marke nur knapp, sorgte immer wieder für Yards nach dem Catch und überzeugte vor allem gegen Zone Coverage. Seine neun Drops waren jedoch deutlich zu viele, mit der Rückkehr von Dak Prescott dürfte er 2021 aber nur noch besser werden.

Patrick Queen (Linebacker, Baltimore Ravens)

Queen sorgte in der vergangenen Saison für ähnlich beeindruckende Statistiken wie Chinn. Der 21-Jährige kam auf 106 Tackles, neun Tackles for Loss, drei Sacks, eine Interception und einen Touchdown. Auch Queens Potenzial als athletischer und explosiver Linebacker blitzte immer wieder auf. Der Youngster offenbarte allerdings sowohl in der Run- als auch in der Pass-Defense immer wieder Schwächen, das erhöhte Tempo in der NFL bereitete ihm merklich Probleme: Kein Spieler verpasste 2020 mehr Tackles als Queen (22).

James Robinson (Running Back, Jacksonville Jaguars)

Mit mehr als 1000 Rushing Yards und zusätzlich über 300 Receiving Yards machte Robinson Leonard Fournette in seiner Rookie-Saison gleich vergessen. Auch wenn seine Statistiken in erster Linie durch Volume zustande kamen: Der Undrafted Rookie überzeugte als Runner und zeigte, dass er auch Fähigkeiten als Receiver mitbringt. Letztlich geht der Running-Back-Platz in den Top 10 ganz knapp an Jonathan Taylor.

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