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NFL: Das Quarterback-Karussell 2021 - Wer braucht einen QB und wer ist auf dem Markt?

Zahlreiche Quarterbacks könnten 2021 ein neues Team finden.

In dieser Saison dreht sich das Quarterback-Karussell in der NFL besonders heftig, zahlreiche Teams sind auf der Suche und einige erfahrene QBs zu haben. Die Patriots stehen noch gänzlich ohne Passgeber da, während etwa die Dolphins über ein Upgrade nachdenken dürften. Ein Überblick.

Keine Position im Football ist so wichtig für den Erfolg eines Teams wie die des Quarterbacks.

Bestes Beispiel für diese These sind die Tampa Bay Buccaneers, die essenziell durch ein - massives - Quarterback-Upgrade vom 7-9-Team zum Champion avancierten. Entsprechend werden einige Teams auch in dieser Offseason wieder sehr genau hinschauen, wenn es darum geht, die QB-Position zu verstärken.

Doch welche Teams betrifft das in diesem Jahr ganz konkret? Wer kommt tatsächlich für eine größere Quarterback-Verpflichtung infrage? Wer sollte ein solches Upgrade ernsthaft in Erwägung ziehen? Ausgenommen sind schon die L.A. Rams, Detroit Lions und Indianapolis Colts, die dies bereits via Trades für Matthew Stafford, Jared Goff und Carson Wentz in den vergangenen Wochen erledigt haben.

Doch bevor die entsprechenden Teams beleuchtet werden, zunächst ein Blick auf die Quarterbacks, die schon in der Liga sind und via Free Agency oder Trade zu haben sind oder sein könnten, im Schnelldurchlauf.

NFL: Diese Quarterbacks sind auf dem Markt

Deshaun Watson (Houston Texans)

Die Texans sagen zwar, dass sie nicht gewillt sind, ihren Superstar zu traden, doch letztlich will der um jeden Preis weg und ein QB, der nicht spielt, bringt den Texans nichts, weshalb er wohl doch verfügbar ist.

Dak Prescott (Dallas Cowboys, Free Agent)

Prescott wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zumindest vorerst mit dem exklusiven Franchise Tag gehalten werden. Sollte dies den Cowboys letztlich doch zu teuer werden, hätten wir einen sehenswert Bieterwettbewerb. Doch das ist nahezu ausgeschlossen.

Matt Ryan (Atlanta Falcons)

Es ist unwahrscheinlich, dass sich die Falcons in dieser Offseason von ihrem langjährigen Franchise-Gesicht trennen. Doch sollten sie zur Entscheidung kommen, dass die Zeit zum Umbruch gekommen sei, dann wäre Ryan ein interessanter Tradechip.

Teddy Bridgewater (Carolina Panthers)

Bridgewater dürfte zu haben sein, denn die Panthers tun gerade alles, um zusätzlichen Cap Space für einen möglichen Run auf Watson zu kreieren. Sprich: Bridgewater ist genau das, wofür man ihn vor Jahresfrist gehalten hat - ein Platzhalter. Er selbst entfolgte seinem Team übers Wochenende auf Instagram, was ein Indikator für einen baldigen Abschied sein könnte.

Jimmy Garoppolo (San Francisco 49ers)

Eigentlich sind die Niners zufrieden mit Jimmy G, der ein guter Game Manager ist. Dem Vernehmen nach würde sie nur ein großes Upgrade dazu bewegen, hier eine Veränderung vorzunehmen. Namentlich hieße dieses Watson.

Cam Newton (New England Patriots, Free Agent)

Das Newton-Experiment hatte gemischte Resultate. Der einstige MVP war auf dem Boden immer noch gefährlich (12 Touchdowns), durch die Luft aber nicht (8 TD, 10 INT). Dürfte erneut auf Teamsuche sein.

Mitchell Trubisky (Chicago Bears, Free Agent)

Nachdem er zwischenzeitlich ins zweite Glied rückte, übernahm er doch wieder für Nick Foles in Chicago. Doch letztlich offenbarte er am Ende doch wieder die alten Schwächen. Guter Athlet, kann in einer dynamischen Rolle aufblühen, braucht jedoch einfache, klare Reads. Er ist limitiert.

Jameis Winston (New Orleans Saints, Free Agent)

Winston ging ein Jahr hinter Drew Brees in die Lehre und warf sogar einen spektakulären Touchdown-Pass in den Playoffs. Doch hat er auch seinen Hang zu abenteuerlichen Fehlern reduziert? Wäre eine interessante Low-Risk/High-Reward-Option.

Andy Dalton (Dallas Cowboys, Free Agent)

Übernahm für Prescott nach dessen Verletzung und sah passabel aus. Seine Vorzüge sind seine Erfahrung und eben die daraus resultierende Routine. Sein Limit ist sein Umfeld - passt die Situation, kann er glänzen, wenn nicht, dann nicht.

Ryan Fitzpatrick (Miami Dolphins, Free Agent)

Die ultimative Übergangslösung. Mit Ende 30 ist er zufrieden mit kurzfristigen Deals und bringt die ihm eigene Unbekümmertheit mit. Gehört freilich nicht zur Elite, hat aber seine Momente und dürfte ein Gewinn für jeden Locker Room sein.

Tyrod Taylor (Los Angeles Chargers, Free Agent)

Noch eine Übergangslösung, wenn auch deutlich konservativer als Fitzmagic. Taylor ist eher der Game Manager, der aber solide Beine mitbringt. Wäre als Mentor für einen Rookie geeignet, wie er es zuletzt mit Justin Herbert machte.

Jacoby Brissett (Indianapolis Colts, Free Agent)

Zuletzt nur noch im Wildcat-Package und für kurze Distanzen als Runner eingeplant. Solider Backup, der die Erfahrung mitbringt, zur Not auch zu starten.

Gardner Minshew (Jacksonville Jaguars)

Minshew hat in zwei Jahren gezeigt, dass er in der richtigen Situation durchaus glänzen kann. Kein Star und wird wohl auch keiner werden, doch als Backup mit Starter-Qualitäten durchaus eine Überlegung wert. Zudem noch für zwei Jahre sehr günstig.

Marcus Mariota (Las Vegas Raiders)

Seine Trumpfkarte ist seine Dynamik, die in moderneren Offenses durchaus zur Geltung kommen könnte. War fünf Jahre Starter in Tennessee und zeigte zumindest gute Ansätze. Braucht aber eben das richtige System.

Derek Carr (Las Vegas Raiders)

Auch Carr könnte verfügbar sein nach einer starken Saison, in der er endlich den Mut bewies, auch aggressiver auf Deep Shots zu gehen. Bislang allerdings lehnen die Raiders jede Trade-Anfrage wohl deutlich ab.

Nick Foles (Chicago Bears)

Breites Spektrum: Führte die Eagles als Backup zum Super Bowl, enttäuschte ansonsten aber als Starter meist auf ganzer Linie. Eine Übergangslösung, die im richtigen Umfeld funktionieren könnte, aber riskant wäre.

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