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NFL

Rookie Ranking 2018 - die Top-8-Rookie-Klassen

SPOX blickt auf die vergangene Saison zurück und nennt seine Top-10-Rookie-Klassen

3. Denver Broncos

Draft-Klasse: DE Bradley Chubb, WR Courtland Sutton, RB Royce Freeman, CB Isaac Yiadom, LB Josey Jewell, WR DaeSean Hamilton, TE Troy Fumagalli, OG Sam Jones, LB Keishawn Bierria, RB David Williams.

In einer letztlich hoffnungslosen und bereits jetzt durch den Trade für Joe Flacco überschatteten Broncos-Saison ging die gute Rookie-Klasse ein wenig unter - Denver könnte im 2018er Draft allerdings in mehreren Bereichen langfristige Grundlagen gelegt haben.

Dazu gehört definitiv der Pass-Rush. Bradley Chubb war der beste Rookie-Pass-Rusher letztes Jahr, sammelte 57 QB-Pressures (kein anderer Rookie-Edge-Spieler hatte über 42) sowie 35 Defensive Stops und zwei Forced Fumbles. Er hat sich schnell als der ideale Komplementär-Spieler zu Von Miller etabliert und macht die auslaufenden Verträge von Shaquil Barrett und Shane Ray deutlich unproblematischer.

Courtland Sutton hatte die drittmeisten Yards aller Rookie-Receiver (704), Drops allerdings waren das konstante Thema bei ihm. Dennoch war seine starke Rookie-Spielzeit ein Grund dafür, dass sich die Broncos noch während der Saison via Trade von Demaryius Thomas trennten. Suttons Rolle wird 2019 dementsprechend noch größer - genau wie die von Yiadom. Der 22-Jährige wackelte teilweise doch noch deutlich in Coverage, sollte Bradley Roby gehen, wird Yiadom mehr Verantwortung erhalten.

Der auffälligste Rookie in Denver letztes Jahr war allerdings ohne Frage Phillip Lindsay. Der UDFA verzeichnete am Ende - obwohl er zwei Spiele verpasste - die zweitmeisten Rushing-Yards (1.036) eines Undrafted Rookies in der NFL-Geschichte und ist der erste nicht gedraftete Offensiv-Spieler, der es in der NFL-Geschichte als Rookie in den Pro Bowl geschafft hat. Seine unheimliche Explosivität brachte ihn am Ende auf 5,4 Yards pro Run und neun Touchdowns, er stahl Royce Freeman die Show - obwohl Freeman selbst kein schlechtes Jahr hatte.

2. Indianapolis Colts

Draft-Klasse: OG Quenton Nelson, LB Darius Leonard, OG/OT Braden Smith, DE Kemoko Turay, DE Tyquan Lewis, RB Nyheim Hines, WR Daurice Fountain, RB Jordan Wilkins, WR Deon Cain, LB Matthew Adams, LB Zaire Franklin.

Dieser Colts-Draft könnte als einer der besten Drafts der vergangenen Jahre in Erinnerung bleiben. Für jeden NFL-Fan ist Quenton Nelson - auch wenn er Guard spielt - ein Begriff, Nelson war in seiner Rookie-Saison einer der besten Interior-Pass-Protectors der Liga und ist physisch mitunter eine Klasse für sich.

Darius Leonard derweil war insgesamt betrachtet der beste Rookie-Linebacker der vergangenen Saison, auch wenn er vor allem in Coverage noch Verbesserungspotential hat. Doch der besondere Aspekt mit dieser Colts-Klasse? Hier endet der Strom an (potentiellen) zukünftigen Startern nicht.

Braden Smith schnappte sich den Platz des Starting-Right-Tackles und auch wenn er noch typische Rookie-Durchhänger hatte: 38 zugelassene Pressures bei 601 Pass-Blocking-Snaps sind für einen Rookie ein mehr als akzeptabler Wert. Kemoko Turay (40 Pressures/Platz 3 Team-intern) und Tyquan Lewis (17/5 in acht Spielen) zeigten, dass sie langfristige Antworten an der Defensive Line sein können und Nyheim Hines sollte zumindest als Receiving-Back über die nächsten Jahre ebenfalls eine Rolle haben.

Und dabei spricht man noch nicht einmal von Deon Cain, der in der Saisonvorbereitung zunehmend wie Indianapolis' Nummer-3-Receiver (und potentiell mehr) für Week 1 aussah, die Saison infolge eines in der Preseason erlittenen Kreuzbandrisses dann allerdings komplett verpasste. Diese Draft-Klasse könnte wirklich eine besondere Klasse werden.

1. Cleveland Browns

Draft-Klasse: QB Baker Mayfield, CB Denzel Ward, OT Austin Corbett, RB Nick Chubb, DE Chad Thomas, WR Antonio Callaway, LB Genard Avery, WR Damion Ratley, CB Simeon Thomas.

Was ganz am Anfang erwähnt wurde, ist bei den Browns schon eingerechnet: Baker Mayfields zweite Saisonhälfte war derart eindrucksvoll, dass er tatsächlich wie der Browns-Quarterback für die nächsten 15 Jahre aussah. Insbesondere aus sauberer Pocket zerlegte er Defenses spät in der Saison, war herausragend im vertikalen Passing Game und seine Entwicklung war ein zentraler Grund dafür, dass Freddie Kitchens zum Head Coach befördert wurde.

Seinen Franchise-Quarterback (mutmaßlich) gefunden zu haben hätte die Browns schon für sich gesehen in dieser Liste weit nach oben katapultiert - doch hat Cleveland weit mehr als "nur" Mayfield im vergangenen Draft gefunden. Ward war in Coverage herausragend und kann Clevelands Nummer-1-Cornerback für eine lange Zeit werden, Genard Avery hatte die zweitmeisten Pressures aller Rookie-Edge-Spieler hinter Denvers Bradley Chubb.

Derweil war Nick Chubbs anhaltend gute Form ein Grund dafür, dass sich die Browns von Carlos Hyde trennten - während Antonio Callaway zwar mit Drops und anderen Unkonzentriertheiten zu kämpfen hatte, gleichzeitig allerdings als Big-Play- und Yards-nach-dem-Catch-Receiver noch eine größere Rolle spielen dürfte. Fünf Touchdowns stehen bereits nach seiner Rookie-Saison auf dem Konto.

Als Bonus obendrauf gab es Kicker Greg Joseph, der als UDFA von den Dolphins Anfang September entlassen und in Cleveland als Nachfolger des glücklosen Zane Gonzalez zum Starter wurde.

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