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NFL

Washington on Top - Hawks kämpfen

Von SPOX
Kirk Cousins und die Redskins schafften gegen die Giants einen Big Point
© getty

Jacksonville Jaguars (4-7) - San Diego Chargers (3-8) 25:31 (6:0, 3:21, 3:3, 13:7) BOXSCORE

Sie können es ja doch noch! Die San Diego Chargers beendeten mit ihrem fulminanten Auftritt in Florida gleich zwei Negativserien: Zum einen gelang ihnen der erste Sieg nach sechs Pleiten und zum anderen war es der erste Sieg auf fremdem Platz in dieser Saison. Ganz nebenbei sorgte Philip Rivers auch noch für historische Meilensteine: Er durchbrach die 40.000-Passing-Yard-Marke als viertschnellster Spieler überhaupt nach Drew Brees, Dan Marino und Peyton Manning. Und mit seinen insgesamt vier Touchdown-Pässen überholte er auch noch Joe Montana (273 TDs) auf der All-Time-Liste.

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Am besten funktionierte dabei mal wieder die eingespielte Kombination mit Antonio Gates, den er für zwei Touchdowns innerhalb von wenigen Minuten im zweiten Viertel fand - zwischendrin gelang Manti Te'o eine Interception gegen Blake Bortles. Letzterer machte es zwar am Ende nochmal ein wenig spannend, doch letztlich reichte die Zeit nicht mehr, um wirklich nochmal ranzukommen.

Überschattet wurde die Partie durch eine potenzielle Rückenverletzung von Jaguars-Receiver Allen Hurns, der bei einem Catch-Versuch unglücklich getroffen wurde. Er wurde für rund zehn Minuten im Schlussviertel auf dem Feld behandelt und anschließend abtransportiert - er zeigte aber beide Daumen hoch.

Washington Redskins (5-6) - New York Giants (5-6) 20:14 (0:0, 17:0, 0:0, 3:14) BOXSCORE

Fünf Spiele in Serie hatten Eli Manning und die Giants gegen die Washington Redskins gewonnen. Das Ziel war klar: Mit einem Sieg für klare Verhältnisse zu sorgen in der NFC East, zumal die Eagles bekanntlich an Thanksgiving verloren hatten. Doch schon früh wurde deutlich, dass dies ein frommer Wunsch bleiben sollte.

Eli Manning hatte schon nach zwei Drives zwei Interceptions (drei insgesamt) und musste sich bei seiner gut aufgelegten Defense bedanken, dass es dennoch nach einem Viertel 0:0 stand. Danach jedoch brach der Widerstand der Gäste. Ein 63-Yard-Touchdown-Pass von Kirk Cousins (20/29, 302 YDS, TD) auf DeSean Jackson war die Initialzündung für Washington und Cousins selbst legte noch vor der Pause einen Touchdown per Quarterback-Sneak nach.

In der zweiten Hälfte wurde es zunächst nicht besser aus Sicht der Giants, die insgesamt nicht mal halb so viele Yards wie die Redskins erzielt hatten. Doch ganz ohne Kampf wollten sich die G-Men dann doch nicht verabschieden. Ein 40-Yard-TD von Rueben Randle und ein weiterer Wahnsinns-Ein-Hand-Diving-Catch über 21 Yards von Odell Beckham Jr. machten die Geschichte nochmal spannend, doch letztlich kam das Aufbäumen zu spät.

Kansas City Chiefs (6-5) - Buffalo Bills (5-6) 30:22 (0:10, 14:6, 10:6, 6:0) BOXSCORE

Durch Busprobleme wurde die Anreise der Bills erschwert, doch das hielt die Gäste nicht davon ab, einen fulminanten Start hinzulegen. Vor allem Sammy Watkins war gut aufgelegt nach seinem blassen Auftritt im letzten Monday Night Game. Zur Pause hatte er bereits zwei Touchdowns und fast 160 Yards auf dem Konto. Doch nach der 10:0-Führung der Gäste erwachte KC allmählich.

Wegbereiter für den Comeback-Sieg war sicherlich in erster Linie Wide Receiver Jeremy Maclin, der den ersten Touchdown von Spencer Ware mit einer langen Reception bis zur 3-Yard-Linie vorbereitete und dann kurz vor der Pause selbst einen 41-Yard-TD hinlegte.

Buffalo kam zwar Ende des dritten Viertels nochmal in ran, aber eine starke Defensivleistung der Hausherren, die im Laufe des Spiels Justin Houston mit einer Knieverletzung verloren hatten, war am Ende genug, um den fünften Sieg in Serie einzufahren. Die Chiefs bleiben damit im Playoff-Rennen.

New York Jets (6-5) - Miami Dolphins (4-7) 38:20 (7:0, 7:0, 7:7, 17:13) BOXSCORE

Für die ersten sechs Viertel im Saison-Duell zwischen den Jets und Dolphins gelang dem Team aus Florida keine einzige Third-Down-Conversion. Entsprechend trist sah die Offense der Gäste auch in dieser Partie bis zur Pause aus. Doch nachdem Jets-QB Ryan Fitzpatrick sein Team mit drei Touchdowns zu drei verschiedenen Receivern auf die Siegerstraße gebracht hatte, erwachten plötzlich auch die Meeressäuger. Ryan Tannehill fand Jarvis Landry für einen 5-Yard-TD noch im dritten Viertel. Direkt im Anschluss stellte Brandon Marshall mit seinem zweiten Touchdown die alten Verhältnisse wieder her.

Und so durfte das Schlussviertel, in dem insgesamt 30 Punkte auf beiden Seiten erzielt wurden, als spektakuläre Garbage Time verbucht werden. So lassen sich dann auch die Zahlen für Tannehill (33/58, 351 YDS, 3 TD, INT) und Landry (13 REC, 165 YDS, TD) leicht erklären. Erschreckend jedoch das Laufspiel: Miami kam lediglich auf zwölf Yards (9 Carries).

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