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NBA - Kyrie Irving spricht über Krise der Brooklyn Nets: "Müssen Realität ins Auge blicken"

SID
Kyrie Irving will mit Brooklyn Champion werden.

Die Brooklyn Nets haben die vergangenen sieben Spiele verloren. Zusammen mit den Gerüchten um James Harden sorgt das für Unruhe bei den New Yorkern. Kyrie Irving gibt zu, dass es nicht läuft, bleibt aber optimistisch.

"Wir haben keine Zeit darüber nachzudenken, ob unsere Saison in Gefahr ist oder dass wir in Panik verfallen sollten", sagte Irving nach der siebten Niederlage in Folge in Utah. "Wir müssen der Realität aber ins Auge blicken. Wir sind immer noch in der Findungsphase und lernen, wie wir miteinander spielen können."

Nicht ganz unschuldig daran ist Irving selbst, der aufgrund seines Impfstatuses weiterhin nur in Auswärtsspielen auflaufen kann. Das Spiel in Salt Lake City war gerade einmal Kyries elfter Einsatz, nur vier dieser Partien konnten gewonnen werden. Im Schnitt legt Irving dabei 22,8 Punkte und 4,8 Assists bei Quoten von 46 Prozent aus dem Feld und 37 Prozent von Downtown auf.

Gleichzeitig fällt Kevin Durant mit einer Innenbandverstauchung noch einige Wochen aus, Joe Harris hat nach seiner Knöchel-OP weiter Probleme. Dazu fehlte in Utah auch James Harden mit Oberschenkelproblemen, zusätzlich gibt es Trade-Gerüchte um den Superstar, der in Brooklyn angeblich nicht mehr glücklich ist.

Kyrie Irving setzt auf den Faktor Zeit

Irving sieht die Situation jedoch nicht so dramatisch. "Unsere Spieler lieben es gecoacht zu werden, sei es vom Head Coach, den Assistants oder den Spielern selbst. Wir müssen auf unsere Erfahrung setzen, dass wir viele Spiele gewinnen können." Der Point Guard sagte auch, dass es Zeit brauche, um ein Championship-Team zu werden, gab aber auch zu, dass Zeit ein knappes Gut sei.

Trotzdem blieb Irving trotz der nächsten deutlichen Schlappe positiv: "Ich bin nun elf Jahre in der NBA und habe Höhen und Tiefen erlebt. Wir müssen dieser Gruppe weiter vertrauen, egal wer gerade spielt oder nicht und uns für 48 Minuten zusammenreißen."

Die Nets belegen trotz der sieben Niederlagen am Stück weiterhin Platz sechs im Osten, allerdings haben die Raptors nur noch ein halbes Spiel Rückstand. Auch die Boston Celtics und die Charlotte Hornets sind nicht weit weg, weswegen Brooklyn möglicherweise sogar das Play-In-Tournament droht.

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