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NBA

NBA: Seth Curry ballert Brooklyn Nets aus der Krise - Dennis Schröder mit schwachem Rockets-Debüt

Von Philipp Jakob
Dennis Schröder enttäuscht bei seinem Debüt für die Houston Rockets.

Nach elf Pleiten in Folge haben die Brooklyn Nets endlich wieder einen Grund zum Feiern. Neuzugang Seth Curry hat die Nets bei seinem Debüt zurück in die Spur geballert. Dennis Schröder gibt ein schwaches Debüt für die Rockets. Ein starkes Comeback von Franz Wagner und den Magic reicht nicht.

Washington Wizards (26-30) - Detroit Pistons (12-45) 103:94 (BOXSCORE)

  • Ein Leckerbissen war diese Partie zwar nicht unbedingt, den Wizards wird es aber egal sein. Gegen Detroit gelang immerhin der zweite Sieg aus den vergangenen drei Spielen, entscheidend waren dabei die 23 Punkte von Kyle Kuzma sowie ein Pistons-Tief im vierten Viertel.
  • Gegen Ende des dritten Viertels hatte Kuzma seinen Farben erstmals einen leichten Vorsprung verschafft, doch Detroit hielt weiterhin gut dagegen. Bis Mitte des Schlussabschnitts waren die Gäste wieder auf -2 dran - doch dann brachte Detroit über vier Minuten lang kein einziges Pünktchen aufs Scoreboard.
  • Washington nutzte diese Schwächephase des Gegners, um sich bis auf 11 Zähler abzusetzen und die Partie war entschieden. Und das, obwohl die Hausherren im letzten Durchgang ebenfalls nur 16 Punkte erzielten. Raul Neto (11, 4 Steals), Kentavious Caldwell-Pope (16) oder Deni Avdija (12 und 15 Rebounds, Career-High) waren aber doch zur Stelle. Kuzma erzielte 17 seiner 23 Punkte im dritten Viertel. Kristaps Porzingis konnte wegen anhaltender Fußprobleme nicht mitwirken.
  • Die Pistons haben nun acht Spiele in Folge verloren, Rookie Cade Cunningham hatte dabei arge Probleme mit seinem Wurf (12, 5/16 FG und 0/5 Dreier). Topscorer der Gäste war Saddiq Bey, der 24 Punkte, 5 Rebounds und 5 Assists auflegte. Im vierten Viertel fand aber auch er nicht mehr zu seinem Wurf, Detroit traf in diesem Abschnitt magere 5/23 aus dem Feld.

Brooklyn Nets (30-27) - Sacramento Kings (22-37) 109:85 (BOXSCORE)

  • Die Erleichterung war in der Kabine der Brooklyn Nets deutlich zu spüren. Nach elf Pleiten in Folge war in den Katakomben des Barclays Centers nach einem Blowout-Sieg gegen die Gäste aus Kalifornien endlich mal wieder Feierstimmung, was in den Gängen vor der Nets-Kabine wohl auch deutlich zu vernehmen war. Der Held des Abends war dabei Neuzugang Seth Curry.
  • Der Guard feierte nach dem Blockbuster-Trade um Ben Simmons und James Harden sein Debüt im Nets-Trikot und war direkt in den ersten Minuten gut aufgelegt. So wie auch die restlichen Teamkollegen, Brooklyn erspielte sich eine schnelle 19-Punke-Führung. Sacramento zeigte aber Moral, De'Aaron Fox und die gute Bank brachten die Kings bis zur Halbzeitpause wieder zurück ins Spiel.
  • Dann fehlte aber endgültig eine Antwort auf Curry. Der 31-Jährige schenkte dem Gegner 12 Punkte im dritten Viertel ein, in dem sich die Nets erneut komfortabel absetzten. Schließlich machten die Reservisten den Sack zu, der Vorsprung wuchs bis auf 24 Punkte im letzten Durchgang an und Brooklyn durfte erstmals seit dem 22. Januar wieder feiern.
  • Curry zelebrierte seinen gelungenen Einstand mit insgesamt 23 Punkten (10/18 FG), 7 Rebounds und 5 Assists. Unterstützung lieferten der starke Bruce Brown, der überall zu finden war (19, 6 Rebounds, 6 Assists, 5 Steals und 3 Blocks), oder LaMarcus Aldridge (19 und 8 Rebounds). Auch Andre Drummond (11 und 9) zeigte vor den Augen von Ben Simmons auf der Bank ein gutes Nets-Debüt.
  • "Es hat sich großartig angefühlt. Die Energie ist toll seit wir hier angekommen sind", sagte Curry nach der Partie. Brooklyn zeigte mit verbessertem Passing (25 Assists bei 43 Field Goals) und Spacing ein ganz anderes Gesicht. Browns Erklärung: "Nach der Trade Deadline herrscht hier ein großartiger Vibe, jeder mag jeden."
  • Den 43 Nets-Treffern hatte Sacramento letztlich nur 31 eigene erfolgreiche Field Goals entgegenzusetzen, die Wurfquote von 34,4 Prozent war einfach viel zu wenig an diesem Abend. Fox zeigte mit 26 Punkten (9/18 FG) dennoch eine gute Leistung, von der Bank punkteten noch Davion Mitchell (13) und Donte DiVincenzo (12) zweistellig. Domantas Sabonis blieb dagegen blass (9 und 9 Rebounds, 4/11 FG).

New York Knicks (25-33) - Oklahoma City Thunder (18-39) 123:127 OT (BOXSCORE)

  • Ein neuer Tiefpunkt für die Knicks in einer Saison voller Tiefpunkte? Die Traditionsfranchise aus dem Big Apple kassierte ausgerechnet gegen Kellerkind OKC die neunte Pleite aus den vergangenen elf Spielen. Die enttäuschende Offense hatte dem nächsten Triple-Double von Josh Giddey am Ende zu wenig entgegenzusetzen.
  • Der Rookie begeisterte mit 28 Punkten, 12 Assists und 11 Rebounds (bei 7 Turnover), war aber nicht auf sich allein gestellt. Tre Mann avancierte mit 30 Zählern (4/7 Dreier) zum Thunder-Topscorer, Darius Bazley streute 23 Zähler ein und von der Bank scorten drei weitere OKC-Spieler zweistellig. Nach einem wilden Finish stand so der erste Sieg nach fünf Niederlagen in Serie.
  • In der Crunchtime der regulären Spielzeit lief bei beiden Offenses kaum mehr etwas zusammen (jeweils knapp 30 Prozent Feldwurfquote im vierten Viertel), so brachte New York eine 4-Punkte-Führung in der Schlussminute nicht über die Zeit. Stattdessen glich zunächst OKC aus, dann brachte Quentin Grimes (19) die Knicks nach einem Giddey-Turnover wieder in Front, bevor Bazley doch noch die OT klarmachte.
  • Da war für die Knicks-Offense erneut nichts zu holen, Giddey und Mann brachten die Thunder letztlich auf die Siegerstraße. So reichte auch das Triple-Double von Julius Randle nicht (30, 13 Boards und 10 Assists bei 7 Turnover), doch auch von ihm war in der entscheidenden Phase zu wenig zu sehen, bevor er auch noch ausfoulte. Evan Fournier wehrte sich noch mit 29 Zählern, Mitchell Robinson kam auf 14 Punkte, 17 Abpraller sowie jeweils 4 Blocks und Steals.

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