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NBA - Fragen und Antworten zur Verletzung von Kevin Durant: Die Auswirkungen für die Nets und das MVP-Rennen

Kevin Durant wird den Brooklyn Nets mehrere Wochen fehlen.

Welchen Einfluss hat der KD-Ausfall auf das MVP-Rennen?

Es dürfte dabei bleiben, dass Durant in seiner illustren Karriere nur einen MVP-Award (2014) in seinem Trophäenschrank stehen hat. In dieser Saison absolvierte KD bisher 36 Partien, mit Wohlwollen wird er wohl maximal auf 55 Partien kommen. Das dürfte zu wenig sein, wenn man bedenkt, dass es mit Stephen Curry (Warriors), Giannis Antetokounmpo (Bucks) oder Nikola Jokic (Nuggets) auch in dieser Saison hochkarätige Konkurrenz gibt.

Karl Malone gewann 1999 mit 49 Partien, damals wurden aufgrund des Lockouts aber auch nur 50 Spiele absolviert. Der MVP mit den anteilig wenigsten Spielen ist bis heute Bill Walton, dem 1978 58 Partien reichten. Der Center führte die Portland Trail Blazers aber auch zur mit Abstand besten Bilanz der NBA zu diesem Zeitpunkt (50-10), nach dessen Verletzung gewannen die Blazers nur noch acht von 22 Spielen.

Durant wird dies vermutlich egal sein, der 33-Jährige machte nicht den Anschein, dass ihm viel an der individuellen Auszeichnung liegen würde. Trotzdem wird KD es verpassen, Geschichte zu schreiben. Noch nie lagen so viele Jahre zwischen zwei MVP-Awards, im Falle von Durant wären es acht gewesen.

Da Curry zuletzt etwas schwächelte und die Warriors nicht mehr in der überragenden Frühform der ersten Wochen waren, hätte Durant mit einer dominanten zweiten Saisonhälfte vermutlich gute Chancen auf den Award gehabt, durch die Verletzung dürften diese Träume geplatzt sein.

Stattdessen dürfte nun Curry der heißeste Anwärter auf seinen ersten MVP seit 2016 sein, es sei denn die Bucks starten noch einmal einen großen Run, der Antetokounmpo in eine bessere Position befördert.

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