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NBA

NBA: Franz Wagner führt Magic mit Clutch-Dunk zum Sieg - Mavs verlieren trotz großem Kampf in Phoenix

Von Ole Frerks
Franz Wagner avancierte gegen die New York Knicks zu einem Matchwinner der Orlando Magic.

Phoenix Suns (11-3) - Dallas Mavericks (9-5) 105:98 (BOXSCORE)

  • Ohne Luka Doncic zu Gast beim zuletzt heißesten Team der Liga: Wirklich rosig schienen die Aussichten der Mavs nicht zu sein, zumal auch Maxi Kleber weiterhin fehlte. Die Mavs beeindruckte das jedoch nicht, mit einer ausgeglichenen Teamleistung und starker Defensive schaffte Dallas es tatsächlich, noch im vierten Viertel zeitweise mit 5 Punkten zu führen. Es sollte sich nur herausstellen, dass dieses Polster nicht groß genug war.
  • Denn Phoenix ist nicht zu Unrecht das bisher beste Clutch-Team der Liga in dieser Saison. Während die Suns und insbesondere Chris Paul sich zuvor sehr schwer taten, saßen in den Schlussminuten die Abläufe: Paul traf sieben Minuten vor dem Ende nach zuvor 0/9 FG seinen ersten Wurf und ließ einen weiteren folgen, vor allem fütterte er aber immer wieder entweder Deandre Ayton (19 Punkte, 13 Rebounds) unterm Korb oder die Schützen in der Ecke. Dallas probierte defensiv alles aus, auch eine Zonenverteidigung, aber Paul las sie immer wieder meisterhaft (7 Punkte, 14 Assists, 0 Turnover).
  • Dallas verkaufte sich auf den Schultern von Kristaps Porzingis (21 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assists), Tim Hardaway (22), Jalen Brunson (18) und einer starken Bank um Frank Ntilikina (13) weiter sehr gut, 2:42 vor Schluss glich Brunson noch einmal aus. Die nächsten Scores gehörten jedoch Phoenix, 50 Sekunden vor dem Ende traf Suns-Topscorer Devin Booker (24) den Dagger von der Dreierlinie zur 7-Punkte-Führung. Paul brachte den zehnten Sieg in Folge dann von der Freiwurflinie nach Hause.

Portland Trail Blazers (8-8) - Chicago Bulls (10-5) 112:107 (BOXSCORE)

  • Was für ein Comeback der Blazers! Über 20 Punkte betrug die Führung der Gäste in der ersten Halbzeit, zur Pause waren es immer noch 15, doch im Anschluss drehte Portland die Partie - und das vor allem mit seiner Defense. Damian Lillard führte sein Team mit 22 Punkten und 10 Assists an, den Game-Ball verdiente sich aber wohl Larry Nance, der von der Bank kommend eine überragende Leistung zeigte und das Team sowohl offensiv als auch defensiv enorm bereicherte (16 Punkte, 6/9 FG, 9 Rebounds, 3 Steals, 1 Block).
  • Norman Powell und Jusuf Nurkic erzielten zudem jeweils 18 Punkte, während bei C.J. McCollum nur sehr wenig ging (4/14 FG). Die Geschichte des Spiels war aber auch die, der verschenkten Bulls-Möglichkeiten. Denn während Chicago angeführt von Zach LaVine (30 Punkte, 7/12 3FG) und Alex Caruso (12, 10 Rebounds, 9 Assists) lange ein sehr starkes Spiel gezeigt hatte, verlor das Team in der zweiten Hälfte zunehmend den Faden und leistete sich uncharakteristisch viele Fehler.
  • In den letzten Minuten verkam die Offensive zudem häufig zum reinen Pullup-Basketball, entweder war LaVine oder DeMar DeRozan (22) an der Reihe, viele gute Würfe wurden dabei nicht herausgespielt. Beim Stand von 107:110 bekam LaVine trotzdem noch einmal die Möglichkeit für einen komplett offenen Dreier zum Ausgleich - er schien vom Breakdown der Blazers aber selbst überrascht gewesen zu sein. Der Wurf verfehlte, danach sorgte Nassir Little an der Freiwurflinie für den Endstand. "Ich war nicht überrascht, dass ich frei war, sondern dass ich daneben geworfen habe", stellte LaVine auf der anschließenden Pressekonferenz dann richtig.
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