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NBA Playoffs - 5 Fragen zu den Utah Jazz: An die gläserne Decke gestoßen

Für die Utah Jazz war in den Playoffs erneut früher als erhofft Endstation.

Hat der Kern der Utah Jazz sein Limit erreicht?

Einerseits können die Jazz darauf hinweisen, dass sie gegen die Clippers am Ende nicht bei voller Stärke waren, wie übrigens auch schon im Vorjahr, als sie den (im Vergleich zu den Clippers weit weniger beachteten) Kollaps nach 3-1-Führung gegen die Nuggets ohne Bojan Bogdanovic bereits in der ersten Runde erlitten.

Andererseits ist das in dieser Postseason und sogar in dieser Serie eben kein Alleinstellungsmerkmal. Und es hilft ja auch nichts; sie haben verloren, erneut. In vier gemeinsamen Jahren haben Mitchell und Gobert nun insgesamt zwei Playoff-Serien gewonnen, das ist unterm Strich nicht genug für ein Team mit Titelambitionen, unabhängig von etwaigen mildernden Umständen.

Die Jazz sind nun an einem interessanten Punkt, da sie gerade erst im vergangenen Jahr demonstriert haben, dass sie an den Mitchell-Gobert-Kern glauben. Deren äußerst lukrative neue Verträge beginnen in diesem Sommer, weshalb die Jazz sowohl 21/22 als auch 22/23 bereits über der Luxussteuer-Grenze operieren werden - obwohl ein essenzieller Posten noch offen ist (siehe Seite 3).

Utah hat in der regulären Saison all seine Vorzüge gezeigt: In Bestbesetzung haben die Jazz eine sehr variable Offensive mit vielen Waffen und vor allem viel Shooting, das dafür sorgen kann, dass ein enges Spiel innerhalb kürzester Zeit zum Blowout wird. Sie haben in Gobert den besten Regular Season-Verteidiger der NBA, dazu einen Mitchell auf dem Weg zum Offensiv-Superstar.

Dieses Duo allein scheint eine Playoff-Teilnahme zu garantieren, gerade deshalb, weil es schwierig ist, in der Regular Season für die Offensive und auch Gobert Konter zu entwickeln. Die Clippers haben jedoch einmal mehr gezeigt, dass dies in den Playoffs etwas anders aussieht, und selbst Memphis konnte den Jazz offensiv teilweise wehtun.

Den Jazz fehlt offensichtlich immer noch die eine oder andere Zutat, um den nächsten Schritt zu machen - oder der Kern ist einfach nicht gut genug. Allerdings spricht gerade aufgrund der vertraglichen Situation viel dafür, dass Utah es auch in der kommenden Saison wieder mit einem ähnlichen Team versuchen wird.

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