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NBA: Pelicans bangen trotz Zion-Gala um die Play-In-Chance - Career-High für sensationellen Michael Porter

Von SPOX
Trotz 33 Punkten von Zion Williamson reichte es gegen die San Antonio Spurs nicht.
© getty
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Die Pacers schlagen die Pistons knapp. Die Miami Heat fahren einen wichtigen Sieg ein.

Indiana Pacers (28-31) - Detroit Pistons (18-43) 115:109 (BOXSCORE)

  • Die Pacers sicherten sich in einer umkämpften Partie einen wichtigen Sieg durch ein starkes Finish in den letzten Minuten. Mit Blick auf die Playoff-Hoffnungen von Indiana musste gegen den Tabellenletzten der Eastern Conference ein Sieg her. Mit 5:41 auf der Uhr im letzten Viertel führten die Gäste aus Detroit noch mit 99:96, ehe Indiana das Spiel letztendlich mit einem 12:0-Lauf drehen konnte.
  • Caris LeVert (25), Malcolm Brogdon (26) und Edmond Sumner (22) legten dabei allesamt 20+ Punkte bei guten Quoten für Indiana auf. Insbesondere Sumner traf gut von draußen (4/5 Dreier). Die Pacers mussten dabei auf drei ihrer Starter verzichten, darunter All-Star Domantas Sabonis (Rücken). "Sie hatten ihre Runs und wir hätten auch aufgeben können, aber wir haben bis zum Buzzer gekämpft", freute sich Pacers-Guard T.J. McConnell, der 13 Assists und 5 Steals beisteuerte, nach der Partie.
  • Bei den Pistons war Jerami Grant wie so häufig der auffälligste Spieler: Der Forward legte 25 Punkte (9/24 FG, 2/8 3PT), 5 Rebounds und 4 Assists auf. Mason Plumlee steuerte ein starkes Double-Double mit 17 Punkten (7/9 FG) und 21 Rebounds bei.
  • Detroit leistete sich insgesamt 18 Turnover, was ausschlaggebend für die Niederlage war (Pacers mit 4), und verlor damit das sechste Spiel in Folge. "Die Turnover waren entscheidend", sagte auch Pistons-Coach Dwane Casey nach der Partie. Die Pacers machen dagegen etwas Boden gut im Kampf um die Position für das Play-In-Tournament und konnten Platz 9 erstmal sichern.

Miami Heat (32-29) - Chicago Bulls (25-35) 106:101 (BOXSCORE)

  • Den Heat gelingt ein wichtiger Sieg im Kampf um das Play-In-Tournament im Osten: Während sich die Heat mit dem Sieg näher an Boston auf Platz 6 heranschieben, konnten die Bulls nicht zu den zehntplatzierten Wizards aufschließen, die Stand jetzt als letztes Team am Play-In teilnehmen würden.
  • Bei Miami war der entscheidende Faktor wie so oft eine starke Teamleistung: gleich vier Spieler erzielten 20 Punkte oder mehr. Topscorer war Duncan Robinson mit 23 Punkten (8/17 FG, 7/15 3PT) und 6 Rebounds. Kendrick Nunn legte 22 Punkte auf (7/14 FG, 4/8 3PT), 20 Punkte kamen von Jimmy Butler (5/11 FG, 8 Assists, 5 Rebounds, 4 Steals) und Bam Adebayo (7/13 FG, 10 Assists, 6 Rebounds), der außerdem einen Highlight-Dunk ablieferte.
  • Bei den Bulls stemmten sich vor allem Coby White (31 Punkte, 11/18 FG, 3/9 Dreier) und Nikola Vucevic (26 Punkte, 11/18 FG, 14 Rebounds) gegen die Niederlage. Zach LaVine (Corona-Protokoll) konnte seinen Teamkollegen erneut nicht helfen. Daniel Theis startete und kam auf 9 Punkte (3/6 FG) sowie 6 Rebounds und 2 Assists.
  • Das Spiel schien in der ersten Halbzeit bereits entschieden, als Miami zwischenzeitlich mit 24 Punkten führte. Zur Halbzeit stand es 61:41. Nach der Pause hakte bei Miami dann aber die Offensive über weite Strecken - über 15 Minuten gelangen nur 22 Punkte und die Bulls kamen zwischenzeitlich auf 3 heran.
  • Die Heat konnten das Comeback letztendlich mit Willenskraft verhindern und gaben sich in den Schlussminuten vor allem an der Freiwurflinie keine Blöße. "Es interessiert uns nicht, ob wir mit einem halben Punkt gewinnen", brachte Adebayo die Heat-Einstellung zum Ausdruck. "Das Spiel mussten wir unbedingt gewinnen", sagte ein erleichterter Duncan Robinson nach dem Spiel.