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NBA

NBA: Kevin Durant gibt starkes Comeback für Nets - Brooklyn zerlegt Pelicans in alle Einzelteile

Von SPOX
Kevin Durant erzielte bei seinem Comeback gegen New Orleans 17 Punkte.

Kevin Durant hat für die Brooklyn Nets sein Comeback gefeiert und dabei gleich einen richtig guten Eindruck hinterlassen. Beim 139:111-Erfolg gegen die New Orleans Pelicans blieb der 32-Jährige ohne Fehlversuch. Zion Williamson verpasst dagegen einen Rekord. Hier geht's zu den Highlights der Partie!

 

Brooklyn Nets (36-16) - New Orleans Pelicans (22-29) 139:11 (BOXSCORE)

Kevin Durant ist zurück, auch wenn es letztlich etwas länger als erwartet dauerte. Der zweifache Finals-MVP war nach seiner zweimonatigen Verletzungspause zunächst als Starter angekündigt, blieb dann aber doch erst einmal auf der Bank. Sieben Minuten vor der Pause kam der Forward dann unter Ovationen der Nets-Fans endlich auf den Court und wirkte so, als wäre er nie weg gewesen.

Der erste Mitteldistanzwurf saß, es folgte ein entschlossener Drive. Zur Pause stand KD bereits bei 9 Zählern, am Ende waren es 17 (5/5 FG) in 19 Minuten. Im Prinzip hätten die Nets den Superstar gar nicht benötigt, so dominant traten die Gastgeber auf. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel entschieden die Nets den zweiten Abschnitt mit 43:26 für sich und trafen dabei 14 von 18 Würfen.

Für die Pelicans war es fast schon ein Deja-Vu, nachdem sie am Vortag in Atlanta im dritten Viertel elf Dreier (bei elf Versuchen) kassiert hatten. Auch Zion Willamson hatte Probleme, der 20-Jährige wurde gleich zweimal unter dem Korb von LaMarcus Aldridge abgeräumt. Das führte letztlich dazu, dass dessen Serie mit 20-Punkten-Spielen bei über 50 Prozent Wurfquote nach 25 Spielen riss. Damit teilt sich Williamson weiter den Rekord mit Shaquille O'Neal.

Kyrie Irving zaubert, Blake Griffin dreht die Uhr zurück

Zion war stattdessen ein Nebendarsteller bei einer beeindruckenden Nets-Show. Kyrie Irving packte im ersten Viertel gegen zwei Verteidiger einen kraftvollen Dunk aus, Blake Griffin (10) traf einen Dreier mit dem Buzzer und ließ später einen krachenden Tomahawk-Slam folgen, wie man ihn seit Jahren nicht mehr gesehen hatte.

Und auch Aldridge wusste zu gefallen, der Ex-Spurs-Star versenkte zwei Dreier und stellte Steven Adams vor große Probleme. So verwunderte es nicht, dass die Partie schnell einseitig war. Zur Pause führten die Nets mit 79:59, nach dem Wechsel wuchs dieser Vorsprung weiter an, auch weil Durant diesmal von Beginn an mitwirkte. Es waren Aktionen wie diese von Irving, der gegen Adams sein volles Arsenal an Moves zeigte, welche die Überlegenheit unterstrichen.

Das sorgte für Frust bei den Gästen, zum Ende des dritten Viertels holte sich Eric Bledsoe gleich zwei technische Fouls ab und wurde ejected. Der Point Guard war bis dahin mit 26 Punkten (9/16 FG) der Topscorer der Pelicans. Mit Beginn des vierten Abschnitts waren dann alle Starter vom Feld, es gab noch zwölf Minuten Garbage Time.

Topscorer der Nets war Irving mit lockeren 24 Zählern, Aldridge kam auf 22 Punkte (8/12 FG). Williamson (16, 4/12 FG, 8/14 FT) blieb über weite Strecken blass, auch Lonzo Ball (15, 1/6 Dreier) hatte wenig Erfolg. Isaiah Thomas spielte viel im vierten Viertel, für den kleinen Guard wurden 11 Punkte (4/12 FG) vermerkt.

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