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NBA

NBA: Stephen Curry historisch, Golden State Warriors chancenlos - Dallas Mavericks gehen gegen Rockets unter

Von SPOX
Stephen Curry erlebte gegen die Utah Jazz einen Abend mit Höhen und Tiefen.

Die Lakers gewinnen das neunte Auswärtsspiel am Stück, während die Mavs ohne Porzingis wieder verlieren. Auch das zweite Spiel zwischen Phoenix und Denver in zwei Tagen braucht mehr Basketball als die gewöhnlichen 48 Minuten.

Chicago Bulls (7-9) - Los Angeles Lakers (13-4) 90:101

  • Es geht also doch bei Anthony Davis. Der Power Forward der Lakers hatte sich nun mehrfach für seine Leistungen selbst angezählt - zuletzt nach dem Sieg in Milwaukee. In seiner Heimatstadt Chicago machte AD nun sein bestes offensives Spiel der Saison und führte die Lakers mit 37 Punkten (14/21 FG) zum neunten Auswärtssieg am Stück.
  • Dieser Erfolg war nie gefährdet, schon in der ersten Halbzeit führte der amtierende Champion mit 30 Punkten, während die Bulls in den ersten 24 Minuten auf gerade einmal 33 Zähler kamen. So spielten Davis und LeBron James (17, 6/16 FG, 11 Rebounds, 6 Assists) gerade einmal rund 28 Minuten. Für beide Stars eine gute Sache, schließlich warten nun noch fünf Auswärtsspiele am Stück (Cavs, Sixers, Pistons, Celtics und Hawks) auf die Kalifornier.
  • Dennis Schröder spielte ebenfalls nur 25 Minuten, der Braunschweiger blieb mit 9 Zählern (3/8 FG), 3 Rebounds und 4 Assists aber eher unauffällig. Zweistellig punkteten neben den beiden Superstars ohnehin nur noch Montrezl Harrell sowie Talen Horton-Tucker (je 10). Die Lakers sind zudem das erste Team in dieser Saison, dem ein Sieg gelang, ohne mindestens 5 Dreier zu treffen (4/19).
  • Das war möglich, weil die Bulls richtig schwach waren. In Halbzeit eins trafen die Gastgeber nur 26 Prozent, am Ende waren es dann knapp 40 - allerdings garniert mit 19 Ballverlusten. Zach LaVine (21, 9/23, 10 Rebounds, 7 Turnover) war Topscorer, jedoch versenkte kein Starter der Bulls mehr als 50 Prozent aus dem Feld. Coby White erzielte 14 Zähler, Rookie Patrick Williams kam auf 13.

Dallas Mavericks (8-8) - Houston Rockets (6-9) 108:133

  • Zweites Texas-Duell in zwei Tagen für die Mavs und nach dem Sieg in San Antonio gab es daheim gegen Houston einen Rückschlag. Ohne Kristaps Porzingis (Schonung Knie) war Luka Doncic mit 26 Punkten (9/18 FG) und 8 Assists zwar der beste Scorer, doch der Slowene spielte nur in den ersten drei Vierteln, weil die Sache anschließend bereits gelaufen war (83:104).
  • Die Rockets führten das komplette Spiel und konnten sich vor allem auf zwei Akteure verlassen. Da war zum einem DeMarcus Cousins, der für den verletzten Christian Wood (Knöchel) starten durfte. Der frühere All-Star drehte die Uhr zurück und kam in 30 Minuten auf 28 Punkte (9/15 FG), 17 Rebounds sowie 5 Assists. Dazu glänzte auch Eric Gordon mit einem Saisonbestwert von 33 Zählern (6/9 Dreier).
  • Der Shooting Guard hatte schon im ersten Viertel drei Distanzwürfe versenkt und den Gästen schnell eine zweistellige Führung beschert. Aufgrund der starken Bank um David Nwaba (18, 6/7 FG) und Mason Jones (16, 6/8 FG) wurde dieser ausgebaut bzw. gehalten. Houston traf über das Spiel 55 Prozent aus dem Feld, die Mavs konnten lange nur mithalten, weil sie insgesamt 40 Freiwürfe nahmen.
  • Außer Doncic punkteten nur drei andere Mavs zweistellig und zwar Tim Hardaway Jr. (15, 4/13), Trey Burke (13) sowie Boban Marjanovic (15, 12 Rebounds). Das große Problem war dabei das Shooting, Dallas traf gerade einmal fünf von 25 Versuchen aus der Distanz. Kein Spieler traf mehr als einen Dreier.
  • Neben Porzingis fehlten den Mavs weiter vier Spieler, die sich im Moment im Corona-Protokoll befinden: Maxi Kleber, Dorian Finney-Smith, Josh Richardson sowie Dwight Powell. Bei Houston gab hingegen John Wall nach fünf Spielen Pause (Knie) sein Comeback, der Point Guard verbuchte in rund 20 Minuten 7 Zähler (3/9 FG) und 8 Assists.

Phoenix Suns (8-7) - Denver Nuggets (9-7) 112:120 2OT

  • Nach 53 Minuten Basketball am Vortag gönnten sich die Suns und Nuggets diesmal sogar zwei Verlängerungen, das Ergebnis war jedoch das Gleiche. Denver gewann auch das zweite Duell gegen Phoenix in zwei Tagen, die Suns mussten dabei aber auf Devin Booker verzichten, der sich in der Verlängerung am Vortag verletzt hatte.
  • So lastete noch mehr Verantwortung auf den Schultern von Chris Paul (21 Punkte, 9/20, 9 Rebounds, 13 Assists) und der Point God lieferte zunächst in der Crunchtime. Mit seinem patentierten Jumper aus der Mitteldistanz stellte er 13 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit auf 98:95. Danach verteidigten die Suns stark, es brauchte schon einen wilden Stepback von Jamal Murray (26) über die ausgestreckten Arme von Deandre Ayton, um mit 0,2 Sekunden auf der Uhr OT zu erzwingen. Bitter für Phoenix: Die Referees übersahen dabei einen Schrittfehler des Kanadiers.
  • In den ersten fünf Extra-Minuten foulte dann der starke Ayton (17, 13 Rebounds) schnell aus, wodurch Nikola Jokic (29, 9/21, 22 Rebounds, 6 Assists) mehr und mehr die Kontrolle übernahm. Der Joker erzielte 6 Zähler in der ersten Verlängerung, doch Jae Crowder rettete Phoenix bei noch 1,3 Sekunden von Downtown in die zweite Overtime.
  • Dort waren die Suns schließlich chancenlos, Monte Morris (13) stellte die Weichen mit fünf schnellen Punkten auf Sieg. Gute Vorstellungen bekamen die Nuggets auch von JaMychal Green (16) und Michael Porter Jr. (14, 11 Rebounds), während Isaiah Hartenstein nicht zum Einsatz kam.
  • Bei den Suns punkteten alle Starter zweistellig, von der Bank kamen dagegen nur magere 23 Zähler. Crowder war neben CP3 mit 21 Zählern und 6 verwandelten Dreiern der Topscorer, dazu kam Cameron Johnson auf 19 Zähler. Die Suns leisteten sich nur 9 Ballverluste, ließen aber an der Dreierlinie (16/53) viel zu viel liegen.
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