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NBA

NBA: Anthony Davis führt Lakers zu lockerem Sieg in Houston - Markieff Morris und DeMarcus Cousins fliegen

Von SPOX
Morris und Cousins wurden frühzeitig in die Kabinen geschickt.

Dank eines glänzend aufgelegten Anthony Davis und starker Defense haben sich die Los Angeles Lakers ohne Probleme mit 120:102 bei den Houston Rockets durchgesetzt (Hier geht es zu den Highlights im Video). In einem einseitigen, aber umkämpften Spiel wurden DeMarcus Cousins und Markieff Morris frühzeitig unter die Dusche geschickt.

Houston Rockets (3-5) - Los Angeles Lakers (8-3) 102:120

"Er hat sich nur für seinen Teamkollegen eingesetzt, ich unterstützte ihn zu 100 Prozent. Er wollte nicht, dass seinem Rookie etwas passiert. Das ist bewundernswert", sagte Rockets-Coach Stephen Silas zur Szene, als Cousins Jae'Sean Tate zur Seite sprang und gegen Morris austeilte. Den Rauswurf Cousins' nach einem Kopftreffer gegen James bezeichnete er als "persönliches Ermessen" der Schiedsrichter.

Davis kam auf 27 Punkte (9/12 FG) und blieb lange ohne Fehlwurf aus dem Feld. LeBron James hielt sich ob des Spielstands zumeist zurück und beendete das Spiel mit 18 Zählern (7/15 FG) und je 7 Rebounds und Assists. Unterstützung kam vor allem von der Bank. Talen Horton-Tucker (17, 7/8 FG), Montrezl Harrell (16 und 8) und Kyle Kuzma (13, 5/12 FG) leisteten einen wertvollen Beitrag zum fünften Auswärtssieg (keine Niederlage). Dennis Schröder steuerte 8 Punkte (3/10 FG) und 7 Assists bei.

Anders verhielt es sich bei den Rockets, die sich zwar auf ordentliche Leistungen ihrer Stars James Harden (20 Punkte, 7/14 FG, 9 Assists), Christian Wood (23 Punkte, 10/20 FG) und John Wall (14 Punkte, 10 Rebounds) verlassen konnten, aber ansonsten komplett enttäuschten. Der nächstbeste Scorer kam auf 6 Punkte.

Nur 12 von 41 Dreiern der Gastgeber fanden den Weg durch die Reuse (29,3 Prozent), die Lakers machten es zumindest etwas besser (34,5 Prozent). Die Gäste dominierten die Zone (49:43 Rebounds, 62:50 Punkte) und nutzten die 21 Turnover der Rockets gnadenlos aus für 30 Punkte. Unter anderem 13 Steals führten dazu, dass L.A. auf 32 Fastbreak-Punkte kam.

Die Lakers starteten stark in die Partie und führten schnell zweistellig, begünstigt durch 6 Turnover der Rockets. Houston fand in der Folge zumindest ein wenig seinen Rhythmus. Für den "Höhepunkt" im ersten Viertel sorgte die Auseinandersetzung zwischen Morris und Cousins. Für einen Ellbogenhieb plus Schubser wurde Morris in die Kabine geschickt, Cousins durfte mit einem Technical Foul vorerst weitermachen. 25:21 Lakers nach zwölf Minuten.

Morris und Cousins fliegen - Lakers ohne Probleme in Houston

46 Sekunden dauerte es im zweiten Abschnitt, ehe auch für Cousins Feierabend war. Bei einem Blockversuch gegen LeBron traf er den King am Kopf, ein Flagrant Foul 2 war die Folge. Ein Dreier von Wall verkürzte derweil auf 28:29, ehe die Lakers wieder einen Gang hochschalteten und einen 9:0-Lauf hinlegten. Davis war nach acht Würfen immer noch perfekt aus dem Feld. Das Spiel blieb hitzig, auch Tucker, Wall und Caruso kassierten Technische Fouls. Da die Lakers stark verteidigten und die Rockets aus der Distanz kein Scheunentor trafen (20 Prozent), schwoll der Rückstand bis zur Pause auf 19 Punkte an.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Lakers mindestens eine Klasse besser und führten nach wenigen Minuten schon mit 26 Punkten. Der zehnte Wurf von Davis verfehlte dann doch sein Ziel, zudem sah er sein viertes Foul. Die Intensität von L.A. ließ nach, die Rockets konnten den Rückstand in kurzer Zeit halbieren. Einstellig sollte das Defizit jedoch nicht werden, 75:88 nach drei Vierteln.

Erneut folgte ein Zwischenspurt der Lakers, geprägt auch durch einige guten Aktionen von Schröder an beiden Enden des Feldes. Ein Layup von Kuzma stellte auf +20, knapp sechs Minuten vor Schluss war die Entscheidung gefallen. Die Bänke wurden frühzeitig geleert, inbesondere Horton-Tucker konnte mit 4 Steals noch Werbung in eigener Sache betreiben.

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