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NBA

NBA: Boston Celtics zittern sich zum Sieg gegen Blazers - Mega-Comeback von Lillard und Co. reicht nicht

Von SPOX
Die Boston Celtics sichern sich in einer irren Schlussphase doch noch den Sieg gegen Portland.

Was für ein Krimi! Die Boston Celtics haben sich gegen die Portland Trail Blazers trotz eines zwischenzeitlichen 24-Punkte-Vorsprungs zu einem 128:124-Sieg (hier geht es zu den Höhepunkten) gezittert. Über weite Strecken der Partie sehen die Kelten wie der sichere Sieger aus, dann fängt aber Damian Lillard Feuer. Am Ende behält Boston in einer hochklassigen und spannenden Schlussphase die Oberhand.

Boston Celtics (44-22) - Portland Trail Blazers (30-38) 128:124 (BOXSCORE)

Nach seinem schwachen Bubble-Auftakt gegen die Bucks mit nur 2/18 aus dem Feld kam Jayson Tatum mit neuer Frisur und einem heißen Händchen zurück. Der 22-Jährige avancierte nach einer spektakulären ersten Hälfte mit 34 Punkten (11/22 FG, 5/8 Dreier) und 8 Assists zum Topscorer der Celtics beim ersten Sieg in Disney World.

Gerade in den ersten 24 Minuten traten die Kelten dominant auf und sahen zur Halbzeit bereits wie der sichere Sieger aus. Neben Tatum lieferten auch Gordon Hayward (22 Punkte, 8 Rebounds), Kemba Walker (14) oder Enes Kanter (11 und 8) gute Leistungen ab. Daniel Theis kam auf 9 Zähler sowie 3 Assists und Jaylen Brown fing erst im vierten Viertel ordentlich Feuer, in dem er 16 seiner 30 Punkte (10/18 FG, 6/8 Dreier) auflegte (hier geht's zu seinen Highlights).

Das war auch bitter nötig. Zuvor hatte der in Halbzeit zwei überragende Damian Lillard die Trail Blazers mit 30 Punkten und 16 Assists zurück in die Partie geführt. Auch Jusuf Nurkic erzielte 30 Zähler, während C.J. McCollum (17, 7/17 FG) nur phasenweise zur Stelle war. Das Trio besorgte den Blazers im Schlussabschnitt tatsächlich wieder die Führung, doch in einer wilden Schlussphase zitterte sich doch Boston zum Sieg.

Schon vor dem Tip-Off der Partie warnte Celtics-Coach Brad Stevens vor den "Gästen". "Wir spielen nicht gegen das neuntplatzierte Portland. Wir spielen gegen das Conference-Finals-Team aus dem vergangenen Jahr", sagte Stevens mit Blick auf die Langzeitverletzten Jusuf Nurkic und Zach Collins, die seit dem Restart wieder auf dem Court stehen.

Stevens sollte anfangs Recht behalten, die Trail Blazers attackierten in den Anfangsminuten kontinuierlich den Korb mit den beiden Big Men. So spielte Portland die Größenvorteile zunächst gut aus, doch Boston hielt von Downtown dagegen.

Boston Celtics: Dominanter Start dank Dreierfeuerwerk

Die Celtics-Offense war von Beginn an heiß, die Kelten schweißten 6 der ersten 8 Dreierversuche durch die Reuse. 37 Punkte und eine 13-Punkte-Führung hatte Boston somit am Ende des ersten Viertels angesammelt, auch im zweiten Durchgang kühlten die Kelten nicht ab. Angeführt von Tatum (15 Punkte im zweiten Viertel) erhöhten sie ihre Führung auf 24 Punkte.

Aufgeben stand für die Blazers, die schließlich noch um die Teilnahme am Play-In-Turnier um den letzten Playoff-Platz im Westen kämpfen, aber nicht zur Debatte. Nurkic hielt Portland mehr oder weniger im Spiel, im Laufe des dritten Viertels fand nun auch die Defense der Blazers besser Zugriff.

Mehr Stops auf der einen und ein heiß laufender Lillard auf der anderen Seite machten es tatsächlich nochmal spannend. Der Point Guard erzielte in Hälfte eins gerade einmal 8 Zähler, allein im dritten Abschnitt brachte er 11 Punkte aufs Scoreboard, darunter ein Vierpunktspiel gefolgt von einem Block gegen Tatum. Gary Trent Jr. (21, 7/11 Dreier) streute ebenfalls ein paar Triples ein und auf einmal war Portland wieder dran.

Blazers kämpfen sich dank Lillard zurück - Brown dreht spät auf

Mehr noch: Zu Beginn des letzten Durchgangs brachten McCollum und Lillard ihr Team mit mehreren Dreiern tatsächlich wieder in Front, erstmals seit den Anfangsminuten der Partie. Anschließend lieferten sich beide Teams bis in die finalen Minuten einen hochklassigen Schlagabtausch.

Gut 50 Sekunden vor dem Ende hatte Lillard aber Pech. Ein tiefer Dreier schaute in den Ring, fiel aber doch wieder raus. Auf der Gegenseite bestrafte Brown dies eiskalt. Der 23-Jährige versenkte den Dreier aus der rechten Ecke zur 6-Punkte-Führung - seine Punkte 14, 15 und 16 im vierten Viertel!

Die Entscheidung war das aber immer noch nicht. Carmelo Anthony (13) verkürzte ein weiteres Mal von Downtown, anschließend leisteten sich die Celtics eine umstrittene Backcourt-Violation. Lillard bekam den Ball, sah das sofortige Double-Team und bediente den weit offenen Nurkic unter dem Korb, der 3,4 Sekunden vor dem Ende per Korbleger auf 124:125 stellte. Hayward gab sich keine Blöße von der Linie, beim Inbounds-Play warf Nurkic dann den Ball ins Aus - Sieg für Boston.

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