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NBA: Jimmy Butler über seine Zeit bei den Philadelphia 76ers: “Nichts wurde erreicht”

Von SPOX
Die Harmonie zwischen Butler und Head Coach Brown stimmte nicht.

Jimmy Butler von den Miami Heat hat bestätigt, dass seine Zeit bei den Philadelphia 76ers von Anfang an enttäuschend verlief und sich dies auch im Laufe der Zeit nicht verbesserte. Als besonders problematisch beschrieb der Flügelspieler die Rollenverteilung im Team und seine Beziehung zu Head Coach Brett Brown.

"Wir saßen zusammen und erreichten nichts. Niemand sagte etwas, wir saßen nur da und schauten Film. Wir haben uns einfach nur angesehen", sagte Butler im Podcast von Ex-Teamkollege J.J. Redick über ein Meeting zu Beginn seiner Zeit in Philly, nach dem er zu Redick sagte: "Warum sollte ich da jemals wieder reingehen?"

Höhepunkt der Streitereien war laut Medienberichten eine Film Session beim Auswärtsspiel in Portland, bei dem es zu einem Konflikt zwischen Butler und Brown gekommen sein soll, bei dem Butler seinen Coach "aggressiv herausforderte". Sowohl Redick als auch Butler bezeichneten das Meeting jedoch als normales Gespräch über Pick and Rolls.

Butler gab jedoch zu, dass sein Verhältnis zu Brown nicht das beste war. Unter anderem äußerte er sein Unverständnis darüber, dass er in den Playoffs zum primären Ball Handler gemacht wurde anstelle von Ben Simmons: "Auch wenn wir großartig gespielt haben, war das nicht fair, weil Ben das ganze Jahr über den Ball hatte. Ich würde mich fühlen, wie sich Ben gefühlt hat."

Jimmy Butler: Kritik? "Mache überhaupt nichts Verrücktes"

Als Hauptgrund für seinen Abgang nannte der fünfmalige All-Star ein Gespräch zum Ende der Saison, als es darum ging, wie Butler kontrolliert werden könne: "Ich dachte mir nur: Ich mache überhaupt nichts Verrücktes, also rede nicht so über mich. Wenn das alles ist, worüber du dir Sorgen machst, dann viel Glück dabei." Mit wem die Konversation geführt wurde, verriet er nicht.

Nach seinem halbjährigen Aufenthalt bei den Sixers unterschrieb Butler einen Vierjahresvertrag über 140 Millionen Dollar am South Beach. Auch Philadelphia soll nicht von einer gemeinsamen Zukunft überzeugt gewesen sein und ihm statt eines möglichen Vertrages über fünf nur einen über vier Jahre angeboten haben.

Butler lief insgesamt 67-mal für Philadelphia auf und erreichte mit den Sixers die zweite Playoff-Runde. Dort scheiterte man nach sieben dramatischen Spielen am späteren Meister aus Toronto, der durch den legendären Buzzerbeater von Kawhi Leonard in Spiel 7 die Conference Finals erreichte.

Jimmy Butler: Statistiken bei den Philadelphia 76ers

ZeitraumSpielePunkteFG%ReboundsAssists
Regular Season5518,246,15,34,0
Playoffs1219,445,16,15,2
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