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NBA

NBA: Denver Nuggets verlieren trotz Triple-Double von Nikola Jokic - Bucks siegen dank dominantem Giannis

Von SPOX
Trotz Nikola Jokics Triple-Double verloren die Nuggets in Detroit.

Die Detroit Pistons haben sich nach einem 21-Punkte-Rückstand und trotz eines Triples-Doubles von Nikola Jokic nach Overtime gegen die Nuggets durchgesetzt. Dank eines starken Giannis Antetokounmpos hatten die Bucks keine Probleme mit Phoenix, nach Anlaufschwierigkeiten galt dies auch für die Raptors.

Für die Raptors macht Terence Davis das Spiel seines Lebens, Devin Booker war bei den Suns auf sich alleine gestellt.

Detroit Pistons (18-33) - Denver Nuggets (34-16) 128:123 OT (BOXSCORE)

  • Mit bis zu 21 Punkten führte Denver in Detroit, Nikola Jokic glänzte mit einem Triple-Double (30 Punkte, 11 Assists und 10 Rebounds, 16/23 FG) und dennoch verließen die Nuggets nach 53 Minuten als Verlierer das Feld. Beim ersten Sieg nach fünf Niederlagen konnten sich die Pistons auf eine starke Mannschaftsleistung verlassen. Aber der Reihe nach:
  • Die Nuggets trafen 10 ihrer ersten 11 Würfe und führten nach brandheißen Auftaktviertel komfortabel (44:30), nur um diesen Vorsprung bis zur Pause komplett zu verspielen. Besonders hervor taten sich Sekou Doumbouya (17) sowie Bruce Brown von der Bank (12, 5/6). Bei den Nuggets lieferte lediglich Nikola Jokic konstant ab.
  • Diese Entwicklung setzte sich in Halbzeit zwei fort, sodass die Führung der Pistons auf bis zu 9 Punkte anwuchs. Vor dem Schlussabschnitt war alles wieder offen (90:89 DET), da Jokic schon 29 Punkte auf dem Konto hatte. Mit einem 6:0-Lauf ging Denver zwei Minuten vor Ende nach langer Zeit wieder in Führung. Jackson glich aus, Will Barton vergab einen komplett offenen Floater und auch Jackson zielte mit dem Buzzer daneben. Overtime. In dieser führten die Pistons mit bis zu 7 Punkten und ließen danach nichts mehr anbrennen.
  • Die Pistons wurden von Andre Drummond im Scoring angeführt (21 und 17), von der Bank spielten Jackson (20, 8/18) und Brown (19, 10 Rebounds) stark, Doumbouya erzielte nach der Pause keinen einzigen Punkt mehr. Detroit traf 45,2 Prozent aus der Distanz. Jokic wurde von Barton (20, 7/17) und Monte Morris (19, 8/15) unterstützt, 31,3 Prozent vom Perimeter (10/32) waren aber zu wenig. Neben Jamal Murray, Paul Millsap und Mason Plumlee fehlte auch Michael Porter Jr. (rechtes Sprunggelenk).

Houston Rockets (31-18) - New Orleans Pelicans (20-30) 117:109 (Spielbericht)

Milwaukee Bucks (42-7) - Phoenix Suns (20-29) 129:108 (BOXSCORE)

  • Lockerer Start-Ziel-Sieg für die Bucks, die zur Pause mit 67:52, nach drei Vierteln mit 17 Punkten führten und letztlich alle Abschnitte für sich entschieden. Mit 30 Punkten, 19 Rebounds und 9 Assists verpasste Giannis Antetokounmpo sein füntes Triple-Double der Saison um eine Vorlage, dominierte aber in 31 Minuten nach Belieben.
  • Hilfe für den Griechen kam wie gewohnt von Khris Middleton (25, 9/15, 8 Rebounds, 6 Assists), Brook Lopez (17, 9 Blocks!), Donte DiVincenzo (15) und Eric Bledsoe (12). Die Bucks trafen knapp 50 Prozent aus dem Feld und 40 Prozent aus der Distanz (15/38). Aufgrund der Rebounding-Stärke (61:50) konnte sich Milwaukee auch 16 Turnover (7 von Giannis) erlauben.
  • Devin Booker (32, 10/21, 7 Rebounds, 6 Assists) wehrte sich für die Gäste nach Kräften, Unterstützung blieb jedoch aus. Deandre Ayton (20, 10/27, 14 Rebounds) und insbesondere Kelly Oubre Jr. (15, 5/20, 10 Rebounds) hatten kein Zielwasser getrunken, ansonsten scorten nur Cheick Diallo (11, 5/9) und Jevon Carter (15, 6/10) zweistellig.
  • Die Suns verloren das fünfte der vergangenen sieben Spiele und trafen dabei nur 26,1 Prozent aus der Distanz (6/23). Verzichten musste Phoenix auf Ricky Rubio, Ty Jerome, Dario Saric, Frank Kaminsky und Aron Baynes. Weiter geht der Roadtrip der Suns in der Nacht von Montag auf Dienstag in Brooklyn.

Toronto Raptors (36-14) - Chicago Bulls (19-33) 129:102 (BOXSCORE)

  • Es war der Tag des Terence Davis: Der ungedraftete Rookie von den Ole Miss Rebels pulverisierte sein vorheriges Career High und traf beim Sieg gegen die Chicago Bulls fast alles: Nach 28 Minuten verließ er unter Standing Ovations das Feld und stand bei 31 Punkten. Dabei versenkte er 6 seiner 7 Dreier und 12 von 15 Würfen.
  • Über gut eine Halbzeit hielten die Bulls mit, zur Pause führte Chicago knapp. Dann zogen die Raptors vor allem defensiv an und sicherten sich das dritte Viertel mit 35:22. Nach einem Blitzstart in den Schlussabschnitt war die Messe frühzeitig gelesen. Bulls-Coach Boylen machte sich noch bei den Heim-Fans beliebt, als er beim Stand von 102:127 kurz vor Schluss eine Auszeit nahm.
  • Neben Davis konnten mit Chris Boucher (15) und Patrick McCaw (10) weitere Reservisten auf sich aufmerksam machen. Die Starter um Pascal Siakam (17, 9 Rebounds), Serge Ibaka (16) und Kyle Lowry (14) hielten sich weitestgehend zurück. Als Team kamen die Raptors auf eine starke Dreierquote (16/34, 47,1 Prozent). Norman Powell fehlte nach seinem gegen die Pistons erlittenen Mittelhandbruch und fällt auf unbestimmte Zeit aus.
  • Den Bulls machte in Abwesenheit von Kris Dunn und Lauri Markkanen vor allem die fehlende Tiefe zu schaffen. Thaddeus Young ging mit 21 Punkten und 7 Rebounds voran, Zach LaVine (18) und Chandler Hutchinson (17) unterstützten ihn. Ansonsten kam kein Gästespieler auf mehr als 12 Punkte. Auch die 31,3 Prozent aus der Distanz (15/48) und 38,9 Prozent aus dem Feld (TOR: 56,0) sollten nicht reichen, um den heimstarken Kanadiern (18-7) gefährlich zu werden. Diese gewannen zum elften Mal in Folge.

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