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NBA

NBA: 15. Sieg in Folge - Toronto Raptors vermiesen Russell-Debüt

Von SPOX
Pascal Siakam (r.) führte die Toronto Raptors zum 15. Sieg in Serie.
© getty

Die Toronto Raptors haben ihre Siegesserie weiter ausgebaut. Die Milwaukee Bucks siegten auch ohne Giannis Antetokounmpo. Den Denver Nuggets gelingt ein Comeback-Sieg über die San Antonio Spurs.

Die Charlotte Hornets gewinnen erneut gegen Detroit und bauen ihre Siegesserie aus. Die Brooklyn Nets drehen das Auswärtsspiel in Indiana. Orlando fährt einen Sieg gegen Atlanta ein.

Detroit Pistons (19-37) - Charlotte Hornets (17-36) 76:87 (BOXSCORE)

  • Es ist wohl eine der merkwürdigsten Serien der NBA, aber sie hält. Die Hornets spielen zwar wieder mal eine schlechte Saison, aber wenn es gegen die Pistons geht, ist das vergessen. Charlotte fuhr den zehnten Sieg in Folge gegen Detroit ein und beendete damit eine fünf Spiele andauernde Niederlagenserie.
  • Beide Teams hatten eine miserable Wurfquote (35,4 Prozent zu 37 Prozent) und so war das Spiel sicher kein Leckerbissen. Und das war auch Pistons-Coach Dwane Casey bewusst: "Das war ein hässliches Spiel von beiden Seiten. Ich denke, wir haben hart gespielt, aber nicht clever genug. Wir sind aktuell in einem Loch und müssen da wieder herauskommen. Niemand wird Mitleid mit uns haben."
  • Reggie Jackson hatte den Grund für die Niederlage in den Ballverlusten ausgemacht: "Wenn man sich den Boxscore anschaut, sind das Erste was auffällt, die Punkte aus Ballverlusten. Wir haben da mit 14 Punkten verloren und das Spiel mit elf. Das ist ein riesiger Unterschied."
  • Miles Bridges war der Tospcorer der Hornets mit 18 Punkten. Bei Detroit reichten die 12 Punkte von Thon Maker, um bester Werfer zu sein. Der Australier schnappte sich dazu immerhin noch 12 Rebounds.

Indiana Pacers (31-23) - Brooklyn Nets (24-28) 105:106 (BOXSCORE)

  • Das nennt man wohl eine geschlossene Mannschaftsleistung, alle acht Nets-Spieler, die einen Wurf versenkten, trafen zweistellig. Spencer Dimwiddie war mit 21 Punkten bester Werfer. Dazu verteilte er 11 Assists.
  • Doch eine wirklich gute Performance zeigte Dimwiddie nicht. Er hatte Probleme mit seinem Wurf (4/15 FGs, 0/7 3er), war aber dennoch derjenige, der 5,2 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Treffer zum Sieg beisteuerte. "Ich dachte, ich bin derjenige, der das Spiel wegwirft, weil im Kollektiv so gut gespielt haben. Ich dachte nur: 'Komm jetzt! Du kannst nicht derjenige sein, der das Spiel wegwirft!' Der letzte Wurf war dann wieder anders", erklärte Dimwiddie.
  • Indiana verlor wieder einmal ein enges Spiel. In den letzten 27 Sekunden wechselte dreimal die Führung. Daher haderte auch Head Coach Nate McMillan: "Wir hatten am Ende eine Vier-Punkte-Führung. Wir müssen das gewinnen. Du musst punkten und du musst den Gegner stoppen und wir haben das wieder nicht geschafft. Es waren wieder wir, die das Spiel nicht beendeten." Es war Indianas sechste Pleite in Folge.
  • Domantas Sabonis gelang ein Triple-Double (23 Punkte, 11 Rebounds, 10 Assists). T.J. Warren kam auf 19 Punkte.

Orlando Magic (23-31) - Atlanta Hawks (15-40) 135:126 (BOXSCORE)

  • Es war eine der besten Offensivleistungen der Magic in dieser Saison. Orlando traf 52,6 Prozent aus dem Feld, versenkte 18 Dreier und lieferte mit 135 Punkten die höchste Saisonausbeute ab. Gleich vier Magic-Spieler erzielten 20 oder mehr Punkte. Aaron Gordon war mit 26 Punkten bester Werfer. Nikola Vucevic kam auf 24 Punkte.
  • Dennoch war das Spiel sehr lange offen. In den ersten drei Vierteln gab es 17 Führungswechsel, kein Team führte mit mehr als sieben Punkten. Erst im Schlussviertel konnte sich Orlando mit zwei 11:0-Läufen entscheidend absetzen. Den ersten Run konnte ein wieder einmal gut aufgelegter Trae Young (29 Punkte, 9 Assists) noch kompensieren, aber angeführt von Evan Fournier und Aaron Gordon legte Orlando einen zweiten und entscheidenden Lauf nach.
  • Vince Carter, der aus der Nähe von Orlando kommt und eine Saison bei den Magic spielte, wurde mit einem Tribute-Video im ersten Viertel gefeiert. Für den 41-Jährigen war es der letzte Auftritt in seiner Heimat.
  • James Ennis feierte sein Debüt für Orlando nach seinem Trade von den 76ers. Ennis wurde nun das dritte Mal in Folge am Deadline-Day getradet. Er kam auf sechs Punkte und fünf Rebounds.
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