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NBA: Wagner und Bonga siegen mit den Wizards gegen Schröder und OKC - Towns brilliert für die Timberwolves

Von SPOX
Moritz Wagner steuerte 10 Punkte beim Sieg gegen die Thunder bei.
© getty
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Den Bulls gelingt dank Zach Lavine und Coby White das Comeback gegen die Grizzlies. Moritz Wagner und Isaac Bonga siegenimdeutschen Duell gegen Dennis Schröder.

Oklahoma City Thunder (0-2) - Washington Wizards (1-1) 85:97 (BOXSCORE)

  • Im deutschen Duell zwischen Isaac Bonga und Moritz Wagner bei den Wizards sowie Dennis Schröder bei den Oklahoma City Thunder hatten die Hauptstädter das bessere Ende auf ihrer Seite. Washington entschied alle vier Viertel für sich und konnte auch einen schwachen Shootingabend von Bradley Beal (17 Punkte, 7/22 FG) kompensieren.
  • Wie schon gegen de Mavericks stand Bonga als Small Forward im Starting Lineup der Wizards und legte in 24 Minuten 6 Punkte (2/4 FG) und 6 Rebounds auf. Wagner kam von der Bank auf 10 Zähler (4/7 FG) und 7 Boards, aber eben auch 5 Ballverluste Angeführt wurde Washington von Big Man Thomas Bryant (21 und 11) sowie dem japanischen Rookie Rui Hachimura (19, 8/20 FG).
  • Aufseiten der Thunder spielte Shai Gilgeous-Alexander stark auf (28 Punkte bei 10/17 FG, 7 Rebounds), erhielt jedoch kaum Unterstützung. Nur Danilo Gallinari punktete ansonsten zweistellig (18). Steven Adams reboundete zwar gewohnt ordentlich (14 Bretter sowie 7 Punkte), aber weder Chris Paul (6, 3/9 FG) noch Reservist Schröder (9, 4/14 FG in 25 Minuten) konnten überzeugen.
  • Nachdem die Wizards zu Beginn des Schlussviertels mit 8 Punkten führten, gelang OKC vier Minuten vor Ende der Ausgleich. Washington konterte jedoch mit fünf schnellen Punkten und ließ im weiteren Spielverlauf nur noch einen Korberfolg der Thunder zu. OKC leistete sich insgesamt 19 Turnover.
  • "Ich habe den Jungs gesagt, dass die Fans sich in dieses Team verlieben werden, weil wir einen unglaublichen Einsatz zeigen. Ich liebe unsere Jungs. Sie wollen alle besser werden und das ist der Traum eines jeden Coaches", freute sich Wizards-Coach Scott Brooks über die Leistung seines Teams.

Memphis Grizzlies (0-2) - Chicago Bulls (1-1) 102:110 (BOXSCORE)

  • Mit 13 Punkten führten die Grizzlies zur Pause gegen die Bulls, dann zockte Zach LaVine groß auf und bescherte Chicago den ersten Saisonsieg. LaVine legte 37 Punkte (13/23 FG) bei 4 Dreiern auf. Ebenfalls erfreulich: Nr.7-Pick Coby White, der mit 21 seiner 25 Punkte in der zweiten Halbzeit am Comeback beteiligt war. Das dritte Viertel ging mit 32:21 an die Bulls, der Schlussabschnitt mit 31:21.
  • Während LaVine und White überzeugten, lässt sich dies nicht über alle Bulls sagen: Lauri Markkanen traf nichts (9 Punkte, 4/15 FG, aber 9 Rebounds), kein Starter kam auf eine zweistellige Punkteausbeute. Auch die Dreierquote von 28,6 Prozent lässt Luft nach oben, insbesondere beim Finnen (1/9).
  • Für die Grizzlies reichte ein gutes Spiel von Sophomore Jaren Jackson Jr. nicht aus, der mit 23 Punkten und 11 Rebounds zu gefallen wusste. Auch Jonas Valanciunas kam auf ein Double-Double. Der Backcourt um Rookie Ja Morant (10, 3/9 FG) und Dillon Brooks (6, 2/12 FG) konnte nicht abliefern.
  • Die Bulls gewannen durch den Sieg fünf Mal in Folge gegen die Grizzlies. Memphis absolviert fünf der kommenden sechs Spiele vor heimischer Kulisse. Lediglich gegen die Lakers müssen die Grizzlies auswärts ran. Die Bulls empfangen am Samstag zum Home Opener die Raptors.

New Orleans Pelicans (0-2) - Dallas Mavericks (2-0) 116:123 (Spielbericht)

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