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NBA: LeBron James und Anthony Davis führen die Los Angeles Lakers zum Sieg gegen die Utah Jazz

Von Philipp Schmidt
LeBron James schrammte gegen die Jazz knapp an einem Triple-Double vorbei.

Die Los Angeles Lakers haben sich mit einer größtenteils überzeugenden Leistung souverän mit 95:86 gegen die Utah Jazz durchgesetzt. Dabei konnten sie sich auf starke Auftritte ihrer beiden Superstars Anthony Davis und LeBron James verlassen, während die Jazz insbesondere offensiv enttäuschten.

Los Angeles Lakers (1-1) - Utah Jazz (1-1) 95:86 (BOXSCORE)

James legte in 30 Minuten 32 Punkte (12/22 FG), 7 Rebounds und 10 Assists auf und setzte auch Davis immer wieder gekonnt in Szene - gekrönt von einem Alley-Oop im dritten Viertel. Davis selbst kam auf 21 Punkte, 7 Rebounds und starke 5 Blocks. Von der Bank sorgte Troy Daniels für willkommene Entlastung und streute 4 Dreier und 15 Punkte ein.

Bei Utah erzielte Donovan Mitchell 24 Punkte (7/15 FG), der nächstbeste Scorer war bereits Mike Conley, der wie bereits zum Auftakt einen gebrauchten Abend erwischte (3/11 FG. 4 Turnover). Auch Rudy Gobert blieb mit 8 Punkten und 9 Rebounds blass.

Bereits vor Spielbeginn gab es eine schmerzhafte Nachricht für die Jazz: Bojan Bogdanovic, der bei seinem Debüt 16 Punkte auflegte, fehlte aufgrund eines verstauchten Sprunggelenks. Dies hatte zur Folge, dass Joe Ingles (nur 2 Punkte und 3 Rebounds) wieder in die Starting Five rutschte, der eigentlich für die Rolle als Sixth Man vorgesehen war.

Bei den Lakers fehlte Kyle Kuzma weiter wegen Stressreaktion im linken Fuß, auch für Rajon Rondo kam ein Einsatz aufgrund einer Wadenverletzung nach zu früh, sodass erneut Danny Green, Avery Bradley, James, Davis und JaVale McGee starteten.

Lakers vs. Jazz zu Beginn auf Augenhöhe

Anfangs deutete sich eine enge Angelegenheit an, Jeff Green brachte die Jazz mit einem Jumper 8:5 in Front, ein Dreier von Emmanuel Mudiay sorgte ein wenig später für eine 15:14-Führung der Gäste - es sollte die letzte der Partie bleiben. Denn im Anschluss zogen die Lakers insbesondere in der Defense die Zügel an und ließen im weiteren Viertel nur noch zwei Punkte zu.

Highlight des ersten Viertels war ein missglückter Alley-Oop von Anthony Davis auf Dwight Howard, der den direkten Weg in den Korb fand. Davis legte ein dominantes erstes Viertel hin und stand bereits nach zwölf Minuten bei 12 Punkten. Bei den Jazz wurde es auch danach im Angriff nicht viel besser, sodass L.A. trotz 31 Prozent aus dem Feld im zweiten Durchgang eine Fünf-Punkte-Führung mit in die Halbzeit nahm.

Als die Jazz im dritten Viertel Anstalten machten, sich die Führung zurückzuerobern, erklärte es der King zur Chefsache, dem entgegenzuwirken. James erzielte sechs Punkte, assistierte bei Dreiern von Green und Alex Caruso und schon war die Führung wieder auf 10 Punkte angewachsen. Mitchell, der sich als einziger Jazz-Spieler konstant als Gefahrenherd erwies (und James mit einem netten Chasedown-Block abräumte), legte im dritten Viertel 12 Punkte auf, aber der Rückstand war vor dem Schlussviertel enorm: 55:74.

LeBron James führt Lakers zum Sieg gegen Jazz

Und LeBron behielt den Fuß weiter auf dem Gaspedal und legte schnell 4 weitere Punkte nach. Die Messe war gelesen, Utah kam nicht mehr näher als 13 Punkte heran. Bereits 3:49 Minuten vor dem Ende durfte sich James in den wohlverdienten Feierabend verabschieden. Mit +17 wies er das beste Plus/Minus auf - dann folgte bereits Dwight Howard (+13, 2 Punkte, 7 Rebounds, 2 Blocks), der seine einzigen Punkte des Abends nach einem weiteren missglückten Alley-Oop - dieses Mal von Quinn Cook - kurz vor Schluss verbuchte.

Die Lakers wiesen in allen Wurfstatistiken schlechte Werte als die Gäste aus Salt Lake City auf (39,4 zu 41,4 Prozent, 30,8 zu 32 Prozent und 79,2 zu 95,2 Prozent), gingen jedoch deutlich sorgsamer mit dem Ball um (9 zu 22 Turnover). Auch der Einsatz in der Defensive stimmte: Hinzu kamen 9 Blocks (Utah: 2) und 14 Steals (Utah: 8).

Für die Lakers geht es in der Nacht auf Montag gegen die Hornets weiter, die Jazz sind bereits einen Tag zuvor gegen die Sacramento Kings gefordert.

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