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NBA Playoffs: 5 Fragen zum Aus der Washington Wizards - Dr. Jekyll und Mr. Wall

Bradley Beal und John Wall prägen die zwei Gesichter der Washington Wizards.
© getty

Wie ist die Wizards-Saison allgemein zu bewerten?

Wall sagte es bei der Exit-PK richtig: Es war eine enttäuschende Saison für Washington. Nach der starken Playoff-Performance 2017 wähnte man sich eigentlich an der Schwelle, vielleicht das Team zu werden, das Cleveland endgültig vom Thron stürzen könnte - man behauptete damals sogar gewohnt großspurig, dass die Cavs froh waren, den Wizards auf dem Weg in die Finals aus dem Weg zu gehen. Stattdessen folgte nun eine ernüchternde Spielzeit.

Man kann natürlich vieles auf die lange Verletzungspause von Wall schieben, der tatsächlich die halbe Saison aussetzen musste. Und es gab ja immerhin auch positive Entwicklungen, wie die starke Saison von Beal, der noch mehr Verantwortung übernahm und erstmals All-Star wurde.

Laut Wall spielte sein Shooting Guard sogar eine "MVP-artige" Saison, was natürlich völlig übertrieben ist, aber immerhin. Auch Porter setzte seine positive Entwicklung der letzten Jahre fort und etablierte sich weiter als einer der besten 3-and-D-Wings der NBA, wenn auch überbezahlt. Kelly Oubre machte mehrere große Schritte nach vorne. Satoransky zeigte in seiner zweiten Saison, dass er durchaus ein NBA-Rotationsspieler sein kann.

Aber all das sollte nicht über die Realität hinwegtäuschen - die Wizards hatten sich viel mehr von dieser Spielzeit erhofft und auch mit Wall waren sie nie so gut, wie sie sich selbst sahen. Auch an ihren besten Tagen blieb das Problem bestehen, dass sie eine starke Starting Five, aber recht wenig Unterstützung dahinter hatten. Und es wird nicht unbedingt leichter, dieses Problem zu lösen.

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