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NBA

Die Euro-Legenden im Duell

Von SPOX
Zwei der besten Euro-Baller der Geschichte im Head-to-Head: Dirk Nowitzki und Pau Gasol
© getty

Der Christmas Day ist rum, aber auch am 2. Weihnachtstag gibt es Spiele satt und nach dem Duell der jungen Bucks mit den Raptors, folgen direkt im Anschluss Dirk Nowitzki und seine Mavericks gegen die Bulls.

Zwei Teams auf der Suche

Es ist das Spiel zweier Teams, die zwar recht gut dastehen, aber trotzdem noch auf der Suche nach einer echten Standortbestimmung sind. Die Mavs stehen aktuell mit 16-13 auf Platz fünf in der Western Conference, die Luft wird allerdings langsam dünn: Die Rockets etwa (16-15) sind aktuell etwas besser in Form als Dallas, das nur die Hälfte seiner letzten zehn Spiele gewinnen konnte. In den letzten vier Wochen gelangen ihnen bloß ein einziges Mal aufeinanderfolgende Siege, es fehlt an Konstanz.

Und nun fehlt es auch noch an Point Guards. Deron Williams' Status ist unklar, nachdem er sich gegen die Raptors am Oberschenkel verletzte und das Spiel gegen sein altes Team aus Brooklyn verpasste - es gibt derzeit keinen Zeitplan für seine Rückkehr. Backup Devin Harris fehlt ohnehin und so rutschte J.J. Barea gegen die Nets in die Starting Five, was er seinem Coach Rick Carlisle direkt mal mit einem Career High von 32 Punkten dankte.

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Es bleibt jedoch abzuwarten, ob Carlisle den kleinen Puerto Ricaner auch gegen die Bulls von Anfang an spielen lässt. Derrick Rose ist zwar nicht der MVP früherer Tage, dass er allerdings immer noch spielen kann, zeigte er am Christmas Day beim Sieg gegen die Thunder - einem in mehrerer Hinsicht wichtigen Sieg für die Bulls.

Denn trotz der fünftbesten Bilanz im Osten (16-11) ist die Stimmung in Chicago alles andere als entspannt. Zuletzt kursierten mehrere Trade-Gerüchte um Taj Gibson, Pau Gasol und Joakim Noah, zudem kritisierte All-Star Jimmy Butler den neuen Coach Fred Hoiberg öffentlich recht deutlich - obwohl er mittlerweile zurückruderte.

"Dann haben wir ein Problem"

Der aktuell verletzte Noah motzte zudem über das Auftreten des Teams. "Was ist aktuell die Identität dieses Teams? Ich weiß es nicht", so der Franzose. "Unsere Identität war immer: Wenn du nach Chicago kommst, steht dir eine Schlacht bevor. So ist das momentan nicht, schaut euch einfach die Spiele an. Es sind 25.000 Leute in der Halle und es ist mucksmäuschenstill. So war das noch nie, und das ist unsere Schuld. Wenn man mit Feuer spielt, lieben sie einen hier - aber wenn nicht, haben wir ein Problem."

Es bleibt abzuwarten, ob die geschlossene Mannschaftsleistung gegen OKC ein Weckruf für die Bulls und diese alte Identität war - oder nur ein Ausreißer. Die Mavs hoffen sicherlich auf Letzteres, schließlich kann man sich im Kampf keine größeren Pausen gönnen. Gut, dass sie immer noch Nowitzki haben.

Der Dirkster feilte gegen die Nets mit 22 Punkten weiter an der eigenen Legende - er überholte Shaquille O'Neal und ist nunmehr der sechstbeste NBA-Scorer der Geschichte. Auch mit 37 Jahren ist er einmal mehr die verlässlichste Offensiv-Option in Dallas (17,5 Punkte pro Spiel, 48/40/90 Shooting Splits). Alle Jahre wieder...

Bald ist Tip-Off in Dallas (2.30 Uhr): Dirk Nowitzki und seine Mavs haben die Bulls zu Gast, kommentiert von Florian Pertsch.

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