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NBA

Curry sucht sich das nächste Opfer

Von SPOX
Stephen Curry traf gegen die Denver Nuggets acht Dreier
© getty

Die Golden State Warriors bleiben weiter das Maß aller Dinge in der NBA. LeBron James, Paul George und James Harden führten ihre Teams mit Gala-Vorstellungen zum Sieg. Die Boston Celtics fegten über die Washington Wizards hinweg. Den Los Angeles Lakers und Kobe Bryant gelang ein Befreiungsschlag in Brooklyn.

Orlando Magic (2-4) - Toronto Raptors (5-1) 92:87 (BOXSCORE)

Diesen Sieg hatten die Magic verdient. Nachdem sie trotz schwierigem Startprogramm einige Hochkaräter am Rande einer Niederlage hatten, mussten nun die Raptors dran glauben und büßten damit ihren Nimbus der Unbesiegbarkeit ein. "Das ist das, was wir tun müssen. Wenn ein Team nicht den besten Abend erwischt und wir einen Weg gefunden haben, dies zu beeinflussen, müssen wir daraus einen Vorteil ziehen", erklärte Coach Scott Skiles.

Und das taten sie. Toronto traf nur 34 Prozent aus dem Feld und fand keinen Ausweg gegen die aggressive Verteidigung Orlandos. Dabei mussten die auf Nik Vucevic verzichten. Der Center saß mit einer Knieprellung draußen.

Und auch die Probleme von Point Guard Elfrid Payton gehen weiter. Der Sophomore blieb ohne Punkte und erzielte nur 2 Assists bei 2 Ballverlusten. "Da muss er sich selbst herausziehen. Ab einem bestimmen Punkt liegt das in der Verantwortung des Spielers. Wie alle jungen Spieler muss er noch viel lernen", gab Skiles seinem Schützling mit.

Torontos Serie ist damit beendet, aber dennoch ist es der beste Saisonstart in der Geschichte der Franchise. DeMar DeRozan war mit 23 Punkten bester Werfer im Team. Jonas Valanciunas setzte zudem mit 11 Rebounds im dritten Viertel einen neuen Franchiserekord. Bei den Magic war Tobias Harris mit 20 Zählern Topscorer.

Boston Celtics (2-3) Washington Wizards (3-2) 118:98 (BOXSCORE)

Die Pleitenserie ist beendet. Nach zuletzt drei Niederlagen gelang dem Rekordmeister ein beeindruckender Sieg gegen die Wizards. Boston legte ein unglaubliches Tempo hin. "Unsere Pace war unfassbar. Genauso wollen wir spielen. Wir sind rauf und runter gerannt, hatten einige Stops und sind wieder losgerannt. Ich glaube, so sieht es aus, wenn wir unser Bestes spielen", staunte selbst Wirbelwind Isaiah Thomas.

Gut möglich, dass Coach Brad Stevens daher weiter seiner Small-Ball-Aufstellung mit Jared Sullinger (21 Punkte) als Center vertrauen wird. So kann er Kelly Olynyk von der Bank bringen. Der Kanadier lieferte 19 Zähler und war brandgefährlich (7/11 aus dem Feld).

Die Celtics erzielten bereits im ersten Viertel 40 Punkte und trafen in der ersten Hälfte 61 Prozent ihrer Würfe. Nach 24 Minuten war das Spiel damit schon fast entschieden. Boston ging mit einer 23-Punkte-Führung in die Kabine. Natürlich war Wizards-Coach Randy Wittman richtig bedient: "Wir haben Boston einfach machen lassen, was es wollte. Sie haben uns geschubst und geschlagen."

Und auch John Wall war sich bewusst, dass die Leistung nicht ruhmreich war. "Sie haben es super verstanden, uns die Bälle abzujagen und aufs Tempo zu drücken. Wir hatten eine Menge Ballverluste und haben unsere Würfe nicht getroffen", analysierte der Superstar. Allein Wall leistete sich 8 Turnover und kam aufgrund von Foulproblemen nie richtig ins Spiel. Bradley Beal war mit 24 Punkten bester Werfer.

Brooklyn Nets (0-6) Los Angeles Lakers (1-4) 98:104 (BOXSCORE)

Lange sah es so aus, als wenn Kobe Bryant den nächsten gebrauchten Abend erwischen sollte. Und auch nach dieser Partie ist längst nicht alles gut, aber es ist Licht am Ende des Tunnels. Der Superstar warf erneut die ersten sechs Würfe daneben, befreite sich aber anschließend etwas aus seinem Loch und steuerte letztlich 18 Punkte (5/16) zum Sieg bei.

Das reichte, um im Barclays Center von den Fans gefeiert zu werden. Ohnehin erlebten die Lakers im Big Apple eine Heimspiel-Atmosphäre. Der größte Teil der Zuschauer drückte dem Team aus Los Angeles die Daumen. Das half auch den Youngstern im Team. Rookie D'Angelo Russell kam ebenso auf 16 Punkte wie Jordan Clarkson.

"Das Dinner wird heute um einiges besser schmecken als nach den letzten vier Partien", frohlockte Coach Byron Scott. "Ich weiß nicht, ob das die Befreiung war, aber ich fühle mich einfach gut, weil wir rausgekommen sind und die Dinge gemacht haben, von denen wir in den letzten 6-8 Wochen geredet haben."

Den sieglosen Nets schmeckte die Auswärts-Erfahrung in der heimischen Halle gar nicht, aber Coach Lionel Hollins hatte ein einfaches Mittel, um die Fans zurückzugewinnen: "Hart spielen, gut spielen und erfolgreich sein". Na denn!

Seite 1: Boston fegt über die Wizards hinweg

Seite 2: Hickory George zerstört die Heat

Seite 3: Denver ertrinkt in Currys Dreierregen

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