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NBA

OKC gewinnt auch in San Antonio

Von SPOX
Russell Westbrook war gegen die San Antonio Spurs der überragende Akteur
© getty

Milwaukee Bucks (6-21) - Philadelphia 76ers (8-20) 116:106 (BOXSCORE)

Es war das Duell der beiden Loser-Teams und am Ende durften die Bucks ihren sechsten Saisonsieg feiern. Bedanken durften sie sich bei Caron Butler. Der Veteran kehrte nach einer Knieverletzung und 12 Spielen Pause in die Starting Five zurück und war mit 22 Punkten, 11 Rebounds und 4 Assists der Sieggarant.

"Das Ding, was das Team am meisten vermisst hat, war seine Leaderqualitäten. Er hat das ganze Spiel über mit seinen Mitspielern geredet und sie aufgebaut", erklärte Larry Drew und gab zu, dass es eigentlich nicht sein Plan war, Butler gleich 40 Minuten spielen zu lassen. Doch der Ex-Maverick fühlte sich wohl und gab grünes Licht.

Die Bucks hatten ohnehin nur vier Spieler auf der Bank sitzen. Gegen die Sixers fehlte auch John Henson, der sich in der Partie gegen die Cavaliers am Knie verletzte. Ekpe Udoh startete für ihn, allerdings teilte er sich die Einsatzzeit mit Miroslav Raduljica (14 Punkte), der seine Sache außerordentlich gut machte.

Für Philly, das gestern erst eine Pleitenserie von sieben Spielen beendete, war es die zwölfte Auswärtsniederlage am Stück. Daran konnten auch die Double Doubles von Thaddeus Young (30 Punkte, 10 Rebounds und Spencer Hawes (25 Punkte, 11 Rbounds) nichts ändern.

San Antonio Spurs (21-6) - Oklahoma City Thunder (22-4) 100:113 (BOXSCORE)

"Wir haben die beste Bilanz der Liga, daher glaube ich, dass wir das beste Team der Liga sind, egal was andere behaupten", sagte Russell Westbrook nach dem Spiel, das durchaus diese Aussage untermauerte. Seit nunmehr neun Partien ist OKC ungeschlagen und gerade in San Antonio gewinnt man nicht im Vorbeigehen.

Den Grundstein für den Sieg legten die Thunder mit einem überragenden zweiten Viertel. Oklahoma City schenkte den Spurs 40 Punkte ein. "Das war das beste Scoring-Viertel in dieser Saison. Ich weiß nicht, ob wir in dieser Saison schon einmal 40 Punkte in einem Viertel gemacht haben, aber wir haben den Ball super laufen lassen und die Würfe getroffen", lobte Coach Scott Brooks.

Die Spurs mussten zwar auf Kawhi Leonard verzichten, hatten dafür aber wieder Tony Parker an Bord. Ohnehin wollte Coach Gregg Popovich von Verletzungssorgen nichts hören: "Natürlich hätten wir ihn gerne dabei gehabt, aber andere Teams müssen auch mit Verletzungen umgehen. Das war nicht der Grund für die Niederlage. Sie haben einfach die meiste Zeit besser gespielt als wir."

Dabei erwischte Superstar Kevin Durant gar nicht so einen herausragenden Tag. KD kam auf 17 Punkte und traf nur 6 seiner 14 Würfe. Dafür war Westbrook umso besser. Der Guard erzielte 31 Punkte und 8 Assists. Unterstützung erhielt er dabei von Reggie Jackson, der auf 21 Zähler kam. Westbrooks Gegenüber Tony Parker kam auf 23 Punkte.

Portland Trail Blazers (23-5) - New Orleans Pelicans (11-14) 110:107 (BOXSCORE)

Dieses Mal sorgte Damian Lillard schon ein bisschen früher für die Entscheidung. Der Point Guard, der in der Vorwoche sein Team gleich zweimal mit einem Buzzerbeater zum Sieg warf, nahm 1:27 Minuten vor dem Ende erst das Offensiv-Foul auf und versenkte im Gegenzug den Dreier zur Führung.

"Damian ist Damian. Er weiß was getan werden muss und macht es dann von sich aus. Es ist nicht so, dass uns das noch überrascht", sagte sein Coach Terry Stotts.

Anthony Davis, der das zweite Spiel nach Handbruch absolvierte, haderte zwar mit der Pleite, wollte aber auch nicht alles schlecht reden. "Natürlich ist das nicht das Ende, das wir erwartet haben. Portland hat schwierige Würfe getroffen, aber wir haben bis auf das dritte Viertel gut verteidigt und hatten eines der besten Teams der Liga am Rande einer Niederlagel.

Davis war mit 21 Punkten und 9 Rebounds bester Akteur der Pelicans. Ryan Anderson kam auf 18 Zähler. Bei den Blazers punkteten alle Starter zweistellig. Lillard war mit 29 Punkten Topscorer.

Golden State Warriors (15-13) - Los Angekes Lakers (13-14) 102:83 (BOXSCORE)

Die Lakers mussten wieder einmal umbauen. Dieses Mal fehlte Pau Gasol aufgrund einer Infektion der Atemwege. Coach Mike D'Antoni schickte also die zwölfte Startaufstellung in dieser Saison ins Rennen. Chris Kaman durfte mal wieder von Beginn an ran und zeigte, dass er es noch nicht verlernt hat. Der Ex-Nationalspieler erzielte 10 Punkte und 17 Rebounds.

Doch es reichte nicht. Die Warriors hatten nach zuletzt enttäuschenden Leistungen etwas gut zumachen. "Ich habe den Jungs gesagt, dass wir keine Chancen mehr liegenlassen wollen. 'Heute spielen wir in unserer Halle gegen ein Team, das wir schlagen können.' Das hatten wir uns vorgenommen und es hat geklappt", erklärte Coach Mark Jackson.

Vor allem die Big Men schrieben sich das auf die Fahne. David Lee (19 Punkte, 10 Rebounds) erzielte ebenso ein Double Double wie Andrew Bogut (12 Punkte, 20 Rebounds). Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte zogen die Warriors nach der Pause davon. Golden State führte mit 22 Punkte und ließ die Lakers nicht mehr weiter als auf 16 Zähler herankommen.

Allerdings kassierte Maurice Speights ein Flagrant 2 Foul nach einer harten Aktion gegen Nick Young (20 Punkte) und musste frühzeitig unter die Dusche.

Seite 3: Talfahrt der Knicks geht weiter

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