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NFL

Favre on Fire

Von Jan-Hendrik Böhmer
Brett Favre führte die Minnesota Vikings in Houston zum Sieg
© Getty

Die Minnesota Vikings haben auch ihr drittes Preseason-Game gewonnen. Sie besiegten die Houston Texans mit 17:10. Und: Brett Favre war heiß. Vielleicht sogar zu heiß. Denn bei einem illegalen Block verletzte er Gegenspieler Eugene Wilson.

Nach dem Spiel entschuldigte sich der Quarterback umgehend bei Verteidiger Wilson, der den Rest des Spiels pausieren musste, vermutlich aber keine schwerwiegenden Verletzungen erlitten hat. "Ich wollte ganz sicher niemanden verletzen", so Favre.

Favre selbst war angeblich bereits mit einer angebrochenen Rippe ins Spiel gegangen. Tiefe Atemzüge würden ihm Schmerzen bereiten, sagte der 39-Jährige gegenüber ESPN. Nach der Partie ruderte er allerdings zurück und sagte: "Ich glaube nicht, dass sie wirklich gebrochen ist. Aber das ist auch egal. Da kann man ohnehin nichts machen."

Und behindert hat es ihn wärend des Spiels offenbar nicht. Denn der Quarterback fand seinen Rhythmus und seine Anspielstationen. Außerdem erlaubte er sich keine großen Fehler. Zwar ging er auch in seinem zweiten Spiel für Minnesota mehrfach zu Boden, dafür kamen aber 13 seiner 18 Pässe an - für 142 Yards und einen Touchdown.

Favre beantragt Verlängerung

Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit bediente Favre Running Back Chester Taylor mit einem Screen-Pass für 28 Yards und einen Touchdown. Zuvor ließ Rookie-Receiver Percy Harvin einen weiteren potentiellen Touchdown in der Endzone fallen.

Kurios: Eigentlich sollte Favre nur eine Halbzeit lang spielen, bat aber in der Kabine darum, wenigstens noch für einen Drive in der zweiten Hälfte aufs Feld zu dürfen. Und er durfte.

75-Yard-Touchdown von Peterson

Noch wichtiger als Favres Leistung war für Vikings-Fans allerdings der starke Auftritt von Adrian Peterson. Gleich im ersten Spielzug von der Line of Scrimmage zeigte der 24-Jährige, warum er als bester Running Back der NFL gilt und trug den Ball zu einem 75-Yard-Touchdown. Am Ende kam er bei elf Versuchen auf 117 Yards.

Bei den Texans verletzte sich Starting-Quarterback Matt Schaub (108 Yards, eine Interception), als er im zweiten Viertel zu einem wichtigen First Down lief und damit den Touchdown von Running Back Steve Slanton (27 Yards, ein Touchdown) vorbereitete.

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Bruschi tritt zurück: Nach 13 Saisons und drei Super-Bowl-Siegen mit den New England Patriots hat Linebacker Tedy Bruschi seine Karriere beendet. "Mein Körper heilt einfach nicht mehr so schnell. Es ist der richtige Zeitpunkt, um aufzuhören", so der 36-Jährige, der vor etwas mehr als vier Jahren einen leichten Schlaganfall erlitten hatte. Patriots-Coach Bill Belichick lobte den langjährigen Anführer der Defense als "perfekten Spieler".

Ärger bei den Giants: Nach einem Streit mit Defensive Coordinator Bill Sheridan hat Defensive End Osi Umenyiora eine Trainingssitzung seines Teams geschwänzt. Er habe sich nach der Auseinandersetzung ohne Rücksprache mit Trainer Tom Coughlin vom Trainingsgelände entfernt, heißt es. Mittlerweile hat sich der zweifache Pro-Bowl-Teilnehmer dafür entschuldigt: "Es war mein Fehler, aber die Sache ist aus der Welt geschafft."

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