Olympia

De Maiziere: Gefreut und gelitten

SID
Thomas de Maiziere hält sich mit einer genauen Bewertung des Erfolgs in Rio zurück

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hat in einer Zwischenbilanz von Deutschlands bisherigem Olympia-Ergebnis in Rio de Janeiro weiterhin eine Bewertung vermieden.

"Ich habe mich riesig über die Erfolge der deutschen Mannschaft, vor allem natürlich über die Medaillen gefreut. Und ich habe mit allen mitgelitten, die mit ihren Leistungen hinter unseren, aber vor allem ihren eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind. Ich gratuliere den Gewinnern vom ganzen Herzen und drücke den Athleten für die kommenden Wettbewerbe in Rio die Daumen", sagte der in der Regierung für den Sport zuständige CDU-Politiker am Samstag.

Zum Zeitpunkt von de Maizieres Fazit belegte die deutsche Olympia-Mannschaft im Medaillenspiegel nach sieben von insgesamt 16 Wettkampftagen an der Copacabana den sechsten Rang. Für Deutschland standen vor dem achten Olympia-Tag sechs Gold, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen zu Buche.

Der 8. Tag in Rio im Ticker

De Maiziere hatte vor Olympia-Beginn schon mit Blick auf die anstehende Reform der Spitzensportförderung in Deutschland mehrfach seinen Anspruch auf einen Platz in der Spitzengruppe der Nationenwertung unterstrichen. Eine präzise Zahl von Medaillen als Vorgabe für Rio jedoch lehnte der Minister nach 44 Podestplätzen bei den Spielen 2012 in London erst zuletzt in einem SID-Interview erneut ab: "Ich habe schon vor dem Beginn der Olympischen Spiele gesagt, dass ich keine Zielvorgabe mache, sondern dass ich mit Interesse höre, dass der Sport selbst eine macht. Sie bezieht sich auch nicht genau auf 44, sondern auf eine Größenordnung von London und Peking. Ich habe das unterstützt und will das nicht von außen kommentieren", sagte de Maiziere.

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