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Olympia

Deutsche Duos müssen zittern

SID
Olympia, Beachvolleyball, Goller, Ludwig
© Getty

Peking - Die Europameisterinnen Sara Goller/Laura Ludwig und die selbsterklärten Medaillen-Anwärter Julius Brink/Christoph Dieckmann haben beim olympischen Beachvolleyball- Turnier den vorzeitigen Einzug in das Achtelfinale verpasst.

Einen Tag nach Stephanie Pohl/Okka Rau und David Klemperer/Eric Koreng kassierten auch die beiden derzeit stärksten deutschen Doppel ihre ersten Niederlagen auf dem Sand im Beachpark Chaoyang.

Brink/Dieckmann verloren gegen Gibb/Rosenthal aus den USA mit 0:2 (15:21, 13:21). Goller/Ludwig kassierten nach schwacher Leistung ein 0:2 (14:21, 18:21) gegen Zhang/Xue aus China.

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"Ganz blödes Spiel"

In den letzten Vorrundenspielen haben aber alle vier Teams des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) noch die Chance auf das Erreichen der ersten K.o.-Runde. "Das war ein ganz blödes Spiel von uns", sagte die 22 Jahre alte Laura Ludwig nach der klaren Niederlage. "Wir müssen versuchen, das jetzt abzuhaken."

Im Gegensatz zu dem Erfolg gegen die Südafrikanerinnen Judith Augoustides/Vitalila Nel zum Auftakt wollte den Olympia-Debütantinnen gegen das Duett der Gastgeber nichts gelingen.

Vor allem der eigene Service bereitete Sara Goller ungewohnte Probleme - und wurde von der 24-Jährigen immer wieder mit ungläubigem Kopfschütteln quittiert. "Ohne Aufschlag kann man kein Spiel gewinnen. Erklären kann ich mir das nicht", sagte Sara Goller.

Zu viele Fehler

Die Fähnchen schwenkenden Fans und Claqueure im nicht voll besetzten Stadion dagegen feierten ihr Duo bei jedem erfolgreichen Schlag mit ohrenbetäubendem Lärm. "Es war schon extrem laut", sagte Laura Ludwig - wollte den Gesang und die Anfeuerungsrufe aber nicht als Entschuldigung für die schwache Leistung gelten lassen. "Wir haben viel zu viele Fehler gemacht und die keinen", sagte sie.

Ähnlich erging es auch Brink/Dieckmann unter Flutlicht im vorletzten Match des Tages. Zwar sangen die Fans "Ohne Deutschland wär' hier gar nichts los" und lieferten sich einen Gesangs-Wettstreit mit den US-Anhängern - doch auch diese Einlage konnte die vierte Niederlage im siebten Duell mit den Amerikanern nicht verhindern.

Das Duo Brink/Dieckmann brennt darauf, die zweite Medaille nach Bronze von Jörg Ahmann und Axel Hager 2000 in Sydney zu holen. "Wenn alles gut geht, können wir in Peking alle schlagen", hatte Brink gesagt.

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