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UFC

UFC - Fünf Erkenntnisse zu UFC 259: Israel Adesanya hat sich überschätzt - Rakic weit weg vom Titel

Von Max Schrader
Israel Adesanya verlor gegen Jan Blachowicz.

4. Islam Makhachev ist die heißeste Aktie der UFC

Einst noch Trainingspartner von Khabib Nurmagomedov, der fürs Pöbeln gegen Conor McGregor abgestellt wurde, ist Islam Makhachev mittlerweile die heißeste Aktie der UFC! Der Schützling von Khabib ließ Drew Dober, der laut Joe Rogan "der unterschätzteste Kämpfer der UFC" sei, nicht den Hauch einer Chance. Am Ende besiegte er den US-Amerikaner via Submission. Es war aber schon ein Wunder, dass dieser überhaupt in die dritte Runde kam.

Khabib predigte seit Jahren, dass Makhachev locker in die Top 3 im Leichtgewicht rücken könnte. Damals meinte man noch, es sei das übliche Lob an einen Teamkollegen. Im Vorfeld musste man zudem nicht, was man genau von Makhachev halten soll. Sein letzter Kampf vor UFC 259 lag fast eineinhalb Jahre zurück. Doch Makhachev ist etwas Besonderes, eine Art "neuer Khabib", meint auch Dana White. Bis zum Jahresende soll der 29-Jährige noch zweimal kämpfen und dann im Gespräch um den Titel sein.

Makhachev forderte im Anschluss an seinen Sieg Tony Ferguson heraus. Das Duell würde wohl noch zu früh kommen. Wahrscheinlicher ist es, dass er Rafael dos Anjos oder Dan Hooker als Gegner bekommen wird. Oder doch etwas ganz Wildes? Der Fight von Leon Edwards gegen Belal Muhammad (nächste Woche live auf DAZN) zeigt, dass besondere Umstände besondere Kämpfe ermöglichen. Edwards, die Nummer drei der Weltergewichtswelt, trifft auf die Nummer 13.

Die UFC selbst wird drei Kreuze hinten den Sieg von Makhachev machen. Da aktuell nicht ganz klar ist, ob und wann Khamzat Chimaev ins Octagon zurückkehren wird und Khabib wohl nicht zurückkommen wird, braucht die Organisation ein Aushängeschild im Nahen Osten. Mitte Juni soll die UFC wohl wieder nach Abu Dhabi zurückkehren, womöglich mit dem nächsten Kampf von Makhachev.

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