UFC

UFC: Fight zwischen Yair Rodriguez und Jeremy Stephens nach 15 Sekunden beendet

Von SPOX
Der Kampf zwischen Yair Rodriguez (Bild) und Jeremy Stephens war nach 15 Sekunden beendet.

Bei der UFC Fight Night in Mexico City war der Hauptkampf zwischen dem Lokalmatadoren Yair Rodriguez und Jeremy Stephens (USA) bereits nach 15 Sekunden beendet. Anschließend flippten die Fans aus.

Die beiden Federgewichtler gingen nur einmal aufeinander los, dann war der Fight beendet. Der Grund: Rodriguez traf seinen Gegner mit dem Finger im Auge. Stephens wurde fünf Minuten lang behandelt, anschließend brach der Kampfrichter auf Empfehlung des Ringarztes ohne Wertung ab.

Die Zuschauer fanden das Blitz-Spektakel alles andere als witzig. Unter lauten Buhrufen warfen sie Bier und Popcorn ins Octagon. Als Stephens wenig später von zahlreichen Sicherheitsleuten aus der Halle begleitet wurde, ging der Bierbecher- und Popcorntüten-Hagel erst so richtig los.

Auch Rodriguez war nach der Verkündung des Urteils stinksauer. Er lieferte sich im Octagon mit umstehenden Personen eine Rangelei. "Ich habe für diesen Kampf alles gegeben. Ich habe das härteste Trainingscamp aller Zeiten absolviert. Ich verstehen auch, dass es für die Fans eine heftige Enttäuschung ist. Für mich auch", sagte der 26-Jährige.

Rodriguez macht Stephens Vorwürfe

Rodriguez wollte auch nicht ausschließen, dass Stephens simuliert hat und womöglich hätte weiterkämpfen können: "Wenn es eine Lüge war, muss er für den Rest seines Lebens damit zurechtkommen."

Stephens selbst war von den Anschuldigungen seines Gegners empört. "Ich habe das doch nicht gespielt. Er hat mich ins Auge getroffen, ich konnte nichts mehr sehen. Wir können es gerne in ein paar Wochen noch einmal versuchen. Ich werde bereit sein", so der Amerikaner.

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