"Ein bisschen zuhause chillen": Carlos Alcaraz setzt Highlights und erreicht Viertelfinale von Wimbledon

SID
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© getty

Spielfreudig und mit schnellen Beinen: Carlos Alcaraz hat bei seinem Viertelfinaleinzug in Wimbledon das Publikum auf dem Centre Court mitgerissen - geriet dann aber noch einmal phasenweise in Gefahr. Der 21 Jahre alte Titelverteidiger war im knapp drei Stunden andauernden Duell mit dem angriffslustigen Franzosen Ugo Humbert der komplettere Profi und setzte sich 6:3, 6:4, 1:6, 7:5 durch.

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"Es hat sich großartig angefühlt, hier heute zu spielen. Es war ein Match auf hohem Niveau", sagte Alcaraz: "Jetzt werde ich mich ausruhen und ein bisschen zuhause chillen."

Ein Spannungsabfall im dritten Satz kostete Alcaraz einen noch schnelleren Erfolg, Humbert spielte dann aber auch groß auf und witterte seine Chance auf eine Überraschung.

Dennoch bleibt der dreimalige Grand-Slam-Sieger im Rennen um den begehrten Pokal und die Prämie von knapp 3,2 Millionen Euro. Alcaraz hatte zuletzt bei den French Open mit einem Finalsieg gegen Alexander Zverev den Titel gewonnen.

Sein nächster Gegner ist Tommy Paul (USA). Danach könnte im Halbfinale ein Kracher gegen Sinner folgen, der zunächst auf den Russen Daniil Medwedew trifft.

Wimbledon: Emma Raducanu verliert gegen Qualifikantin

Dagegen ist bei den Frauen Emma Raducanus Traum vom Triumph in der Heimat im Achtelfinale geplatzt: Der englische Fan-Liebling unterlag überraschend der neuseeländischen Qualifikantin Lulu Sun. Raducanu, die wegen erneuter Probleme am Handgelenk ihre Teilnahme am Mixed mit Andy Murray abgesagt hatte, konnte bei der 2:6, 7:5, 2:6-Niederlage kaum an ihre zuvor starken Auftritte anknüpfen.

New-York-Titelträgerin Coco Gauff verabschiedete sich aus dem Turnier mit einer 4:6, 3:6-Niederlage gegen ihre Landsfrau Emma Navarro (USA). Das Titelrennen ist damit sehr offen, auch die Weltranglistenerste Iga Swiatek war bereits gescheitert. Navarros nächste Gegnerin ist Jasmine Paolini aus Italien.

Für Raducanu war wie 2021 vor dem völlig überraschenden Titelgewinn bei den US Open die Runde der letzten 16 Endstation. Die Qualifikantin Sun ist dagegen die erste Neuseeländerin im Viertelfinale von Wimbledon und weinte nach ihrem Coup Tränen der Freude.

"Mit fehlen die Worte", sagte die 23-Jährige, die nun auf die Kroatin Donna Vekic trifft. Sie habe sich auch bei Roger Federer etwas abgeschaut und auf Youtube Duelle von Steffi Graf gegen Martina Navratilova gesehen.

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