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Tennis

Tennis: Lässt sich Novak Djokovic nun doch gegen Corona impfen?

Von Felix Götz
Novak Djokovic könnte nun doch umdenken und sich gegen Corona impfen lassen.

Novak Djokovic könnte nun doch umdenken und sich gegen Corona impfen lassen. Das glaubt zumindest Daniel Müksch, der Biograph der serbischen Tennisstars.

"Was man aus seinem Umfeld hört, glaube ich, dass er sich impfen lässt", sagte Müksch bei ServusTV. "Vielleicht hat auch das Finale in Melbourne etwas dazu beigetragen. Die 21 von Rafael Nadal treibt ihn an, keine Frage."

Djokovic durfte nach langem Hin und Her bei den Australian Open nicht antreten, weil er nicht geimpft ist. Auch bei den folgenden Grand-Slam-Turnieren French Open und Wimbledon würde dem 34-Jährigen das gleiche Schicksal drohen.

In Djokovic' Abwesenheit sicherte sich Nadal in Melbourne seinen 21. Grand-Slam-Titel. Damit liegt der Spanier im ewigen Ranking an Position eins, Djokovic und der Schweizer Roger Federer haben jeweils 20 Grand-Slam-Triumphe zu Buche stehen.

Dass sich Djokovic auch impfen lassen könnte, um sein ramponiertes Image aufzupolieren, glaubt Müksch dagegen nicht. Der Serbe würde sich zu sehr in der Außenseiterrolle gefallen.

"Diese Außenseiterrolle ist ganz entscheidend in seinem Charakter verankert. Es gibt ein schönes Zitat von ihm, in dem er sagt, nicht alle Champions entstehen in den Country Clubs der Reichen", so Müksch.

Müksch: "Djokovic würde sich nie gegen seinen Vater stellen"

Müksch glaubt außerdem, dass dem Djoker die Aufführungen seines Vaters in Belgrad vor den Australian Open nicht gefallen haben.

"Djokovic würde sich öffentlich nie gegen seinen Vater stellen. So ist er erzogen worden", sagte Müksch zwar. "Auf der anderen Seite billigt er auf keinen Fall, was in Belgrad während der verrückten Tage von Melbourne passiert ist. So eng ist das Verhältnis zwischen den beiden nicht mehr."

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