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Radsport

Giro d'Italia: Buchmann geht ohne weiteren Rückstand in die Berge

SID
Die deutsche Rundfahrt-Hoffnung Emanuel Buchmann hat den Dämpfer aus dem Auftakt-Zeitfahren beim Giro d'Italia gut weggesteckt.

Die deutsche Rundfahrt-Hoffnung Emanuel Buchmann hat den Dämpfer aus dem Auftakt-Zeitfahren beim Giro d'Italia gut weggesteckt. Nach dem 104. Platz am Samstag landete der Ravensburger vom deutschen Team Bora-hansgrohe auf der 179 km langen zweiten Etappe nach Novara auf Rang 76, fuhr jedoch mit dem Hauptfeld durchs Ziel und handelte sich keinen weiteren Rückstand in der Gesamtwertung ein.

Den Etappenerfolg auf dem überwiegend flachen Teilstück sicherte sich der Belgier Tim Merlier (Alpecin-Fenix) im Massensprint. Der 28-Jährige bestätigte damit seine starke Form, in diesem Jahr hatte Merlier bereits drei Eintagesrennen für sich entschieden.

Max Kanter (Cottbus/Team DSM) war auf Rang zwölf bester Deutscher. Max Walscheid (Neuwied/Qhubeka) verteidigte seinen achten Rang im Gesamtklassement, den er sich am Sonntag überraschend gesichert hatte.

Für Buchmann ging es auch auf der zweiten Etappe darum, den Abstand zur Spitze nicht allzu groß werden zu lassen, ehe die Tour am Montag erstmals durch die Berge Norditaliens führt. Der Tour-Vierte von 2019 verzichtet diesmal auf die Frankreich-Rundfahrt, weil er sich beim sehr berg- und weniger zeitfahrlastigen Giro größere Erfolgschancen verspricht.

Der Giro d'Italia ist die bislang einzige Grand Tour ohne Podestplatz für Deutschland. Buchmann hatte sich vorgenommen, das zu ändern. Insgesamt müssen die Profis in den kommenden drei Wochen knapp 3500 Kilometer und 47.000 Höhenmeter zurücklegen, ehe der Sieger am 30. Mai in Mailand feststeht.

Erst Ende Oktober endete der wegen der Pandemie verschobene Giro 2020, nun steigt bereits die 104. Auflage. Der Giro ist somit wieder die erste der drei großen Rundfahrten (neben Tour und Vuelta) im Jahreskalender.

 

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