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Radsport

"Armstrong sollte ins Gefängnis"

SID
Greg LeMond gewann in seiner Karriere drei Mal die Tour de France
© getty

Der dreimalige Tour-de-France-Sieger Greg LeMond würde den gestürzten Radstar Lance Armstrong nach seinem umfangreichen Doping-Geständnis gerne hinter Gittern sehen.

Im Interview mit der "Sport Bild" sagte der 52-jährige Amerikaner, "das Schlimme war nicht nur das Doping", sondern "was er mit den Leuten gemacht hat, die gegen ihn etwas sagten. Das Verhalten ist kriminell. Dafür sollte er ins Gefängnis wandern."

Armstrong sei auch persönlich gegen LeMond vorgegangen. "Es war surreal. Er hatte überall, in jedem Geschäft, das ich machte, irgendwie seine Finger im Spiel. Es war wie in einem Agentenroman."

"Ullrich hätte gewonnen"

Hätte Armstrong nie gedopt, meinte LeMond, hätte dessen Rivale Jan Ullrich stattdessen stets die Tour gewonnen: "Da bin ich absolut sicher. Ich habe es immer so gesehen, dass er der beste Fahrer dieser Generation war. Ullrich war weit talentierter als Armstrong."

LeMond hatte bereits im Vorjahr behauptet, Armstrong habe nie das Talent besessen, eine Tour de France zu gewinnen. "Ich kenne seine physischen Möglichkeiten. Wenn jeder sauber gewesen wäre und er auch, wäre er bestenfalls Top 30 gewesen. Er war nicht in der Lage, die Tour zu gewinnen. Er war nicht in der Lage, in die Top 5 zu kommen", hatte Lemond gesagt.

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