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Leichtathletik

Bolt: Aufregung der Grund für Fehlstart

SID
Usain Bolt erklärt seinen Fehlstart mit Aufregung und Übereifer
© Getty

Dreifach-Olympiasieger Usain Bolt hat sein Fehlstart-Debakel über die 100m bei der Leichtathletik-WM in Daegu mit Aufregung und Übereifer erklärt.

"Ich war nicht ganz bei mir. Ich wollte unbedingt loslaufen. Ich habe so etwas noch nie bei einem Rennen gefühlt", sagte der Jamaikaner auf einer Pressekonferenz in Brüssel.

Bolt hatte sich bei den Titelkämpfen in Südkorea beim Finale über die kurze Sprintdistanz zu früh aus dem Startblock gelöst und war disqualifiziert worden. Danach wiederholte er über 200m und mit der jamaikanischen 4x100-m-Staffel seine Erfolge von 2009.

Weitere Diszipinen nicht ausgeschlossen

In der belgischen Hauptstadt bestreitet Bolt am Freitag beim Diamond-League-Finale seinen zweiten Lauf über 100m seit der WM.

Am Dienstag hatte der 25-Jährige beim World-Challenge-Meeting in Zagreb seine persönliche Jahresbestzeit um drei Hundertstelsekunden auf 9,85 Sekunden gesteigert, die Jahresweltbestzeit seines Landsmanns Asafa Powell (9,78) aber verpasst.

Für die Zukunft schloss Bolt nicht aus, weitere Disziplinen in sein Repertoire aufzunehmen. "Ich möchte etwa anderes machen, aber ich kann nicht sagen, was es ist", sagte Bolt. Bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London soll Bolt zu diesem Thema auf Anweisung seines Trainers schweigen.

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