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Leichtathletik

Wilson Kipsang gewinnt Frankfurt-Marathon

SID
Zum neunte Mal in Folge gewinnt ein Kenianer den Frankfurt Marathon. Diesmal: Wilson Kipsang
© Getty

Wilson Kipsang hat sich beim Frankfurt-Marathon in 2:04:57 Stunden den Sieg gesichert. Damit gewann zum neunten Mal in Serie ein Kenianer den ältesten deutschen Stadtmarathon.

Wilson Kipsang hat beim Frankfurt-Marathon für den neunten Erfolg eines Kenianers in Folge gesorgt. Der 28-Jährige lief beim ältesten deutschen Stadtmarathon in 2:04:57 Stunden einen hochklassigen Streckenrekord und blieb nur knapp eine Minute unter dem Weltrekord von Wunderläufer Haile Gebrselassie (2:03:59/Äthiopien).

Die Zeit von Kipsang, der eine Siegprämie von 15.000 Euro und einen Streckenrekord-Bonus von 75.000 Euro kassiert, ist die drittschnellste Marathon-Zeit des Jahres und die achtbeste überhaupt. Den kenianischen Triumph machte Caroline Kilel als Siegerin mit einem neuen Frauen-Streckenrekord (2:23:25) perfekt.

Zweiter wurde Tadese Tola

Zweiter hinter dem Paris-Dritten Kipsang wurde bei idealen äußeren Bedingungen Tadese Tola (2:06:31), der an seinem 23. Geburtstag den zweiten Sieg eines Äthiopiers seit 26 Jahren verfehlte. Mit Platz drei musste sich der Kenianer Elias Chelimo (2:07:04) begnügen. Als bester Deutscher kam Falk Cierpinski (Spergau) auf einen enttäuschenden 31. Platz (2:20:43).

Hinter Frauen-Siegerin Kilel landeten Dire Tune aus Äthiopien (2:23:44) und Agnes Kiprop aus Kenia (2:24:07) auf den weiteren Plätzen. Von den deutschen Spitzenläuferinnen war niemand am Start. In Frankfurt gingen insgesamt 12.475 Läufer auf die 42,195 Kilometer lange Strecke.

Kenianer Kimutai siegt beim Athen-Marathon

2500 Jahre nach dem ersten Marathonlauf der Geschichte hat der Kenianer Raymond Bett Kimutai den Athen-Marathon gewonnen. Der 26-Jährige siegte beim Jubiläum vor Jonathan Kipkorir.

Der Kenianer Raymond Bett Kimutai hat den Athen-Marathon gewonnen und beim Jubiläum in der griechischen Metropole für eine Bestmarke gesorgt. 2500 Jahre nach dem ersten Marathonlauf der Geschichte gelang dem Afrikaner in 2:12:40 Stunden eine Rekordzeit für dieses Rennen.

Streckenbestzeit wurde nicht geknackt

Der 26-Jährige gewann die 28. Auflage in Athen vor seinen Landsleuten Jonathan Kipkorir (2:14:05) und Edwin Kimutai (2:15:21). Die Streckenbestzeit konnte Raymond Bett Kimotai aber nicht knacken. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen hatte der Italiener Stefano Baldini 2:10:55 Stunden benötigt.

Bei den Frauen gewann die Litauerin Rasa Drazdauskaite in 2:31:06 Stunden und stellte ebenfalls eine Bestmarke auf.

Beim Jubiläumslauf in Athen gingen mehr als dreimal so viele Läufer wie üblich an den Start. 12.500 Teilnehmer, davon knapp 3000 Griechen, begaben sich auf die Spuren des Boten Pheidippides, der im Jahr 490 v. Chr. in zwei Tagen von Athen nach Sparta gelaufen war.

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