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Basketball

Bayern-Coup vor EuroLeague-Duell mit strauchelndem Alba Berlin

SID
Die Bayern feierten gegen den zuvor ungeschlagenen Titelkandidaten Armani Mailand mit einem 83:77 (39:39)-Triumph ihren zweiten Sieg nacheinander in der kontinentalen Eliteklasse.

Der deutsche Basketball-Pokalsieger Bayern München hat in der EuroLeague nach einem Coup vor dem deutschen Königsklassen-Duell am Donnerstag bei Meister Alba Berlin das Momentum auf seiner Seite.

Die Bayern feierten gegen den zuvor ungeschlagenen Titelkandidaten Armani Mailand mit einem 83:77 (39:39)-Triumph ihren zweiten Sieg nacheinander in der kontinentalen Eliteklasse. Damit gelang damit die Revanche für die bittere Viertelfinal-Pleite gegen die Lombarden in der vergangenen Saison.

Berlin hingegen ließ auch international nach seinem jüngsten Erfolg wieder Konstanz vermissen und musste beim griechischen Play-off-Anwärter Olympiakos Piräus mit 83:87 (42:52) einen erneuten Dämpfer hinnehmen.

Berlin und München gehen damit gleichauf mit zwei Siegen aus den ersten sechs Runden in ihr Prestigeduell an der Spree. Für Berlin ist dabei der Druck angesichts weiterer Probleme in der Bundesliga, in der die Titelverteidiger im Gegensatz zum Tabellendritten München in der unteren Hälfte des Klassements den eigenen Ansprüchen weit hinterherlaufen, deutlich größer.

EuroLeague: Lucic und Hilliard stark gegen Armani Mailand

München bestätigte gegen Mailand seine aufsteigende Formkurve der vergangenen Wochen. Überragender Spieler in der Mannschaft von Bayern-Coach Andrea Trinchieri gegen das italienische Spitzenteam war in der bis zur Anfangsphase der zweiten Hälfte ausgeglichenen Partie mit wechselnden Führungen der Serbe Vladimir Lucic mit 20 Punkten. Auch der US-Amerikaner Darrun Hilliard mit 17 Zählern und sein Landsmann Corey Walden mit 16 Punkten boten starke Vorstellungen.

Berlin lag in Piräus zu keinem Zeitpunkt in Führung. Mit zunehmender Spieldauer zogen die Hellenen auf zwischenzeitlich bis zu 16 Punkte davon. Die Gäste stemmten sich allerdings im Schlussviertel nachdrücklich gegen die drohende Pleite und kamen gegen die nachlassenden Hausherren durch eine Aufholjagd in der vorletzten Spielminute sogar noch bis auf drei Zähler heran. Letztlich konnten das Gonzalez-Team keine Wende mehr herbeiführen.

In Berlins Mannschaft war Oscar da Silva mit 17 Treffern der erfolgreichste Spieler aus einem Quartett mit einer zweistelligen Zählerausbeute. Bester Olympiakos-Werfer war der US-Amerikaner Tyler Dorsey mit 13 Punkten.

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