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Rollstuhlbasketballer verlieren dramatisch - Frauen mit Auftaktsieg

SID
Die deutschen Rollstuhlbasketballer haben zum Auftakt der Paralympischen Spiele in Tokio eine Sensation knapp verpasst.

Die deutschen Rollstuhlbasketballer haben zum Auftakt der Paralympischen Spiele in Tokio eine Sensation knapp verpasst. Das Team von Bundestrainer Nicolai Zeltinger verlor in einer dramatischen Partie gegen Rio-Champion USA mit 55:58 (28:22) und steht in der Hammergruppe B nun schon früh unter Druck. Die Frauen um Fahnenträgerin Mareike Miller erwischten dagegen mit einem 77:58 (45:25) gegen Australien einen perfekten Start in ihre Medaillenmission.

"Unser Ziel war es, mutig zu spielen. Das haben die Jungs hervorragend gemacht", sagte Zeltinger: "Damit bin ich sehr, sehr glücklich. Das Ergebnis ist schade und bedauerlich. Aber wir sind gut ins Turnier reingekommen." Bester Werfer der deutschen Männer war Thomas Böhme mit 19 Punkten.

Die Rollstuhlbasketballer des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) gewannen zuletzt 1992 in Barcelona eine Medaille, in Japan soll diese Serie enden.

Gegen den Topfavoriten führte Deutschland nahezu über die komplette Spielzeit, doch im letzten Viertel schafften die US-Amerikaner die Wende. Nächster Gegner ist am Freitag Weltmeister Großbritannien. "Dann müssen wir nochmal so ein Spiel runterspulen", forderte Zeltinger.

Bei den Frauen überragte Kapitänin Miller mit 30 Punkten. Schon nach dem ersten Viertel führte das Team von Coach Dennis Nohl mit elf Zählern und baute den Vorsprung bis zur Pause kontinuierlich aus. In Durchgang zwei geriet der Auftaktsieg für die Silber-Gewinnerinnen von Rio nie mehr ernsthaft in Gefahr.

 

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