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Leichtathletik

Jones bitte Präsident Bush um Begnadigung

SID
Jones, Marion
© Imago

Boston - Die ehemalige Weltklasse-Sprinterin Marion Jones hat US-Präsident George W. Bush um Begnadigung gebeten, wie am 21. Juli bekannt wurde.

Die einst schnellste Frau der Welt war wegen zweimaliger Falschaussage gegenüber Untersuchungsbehörden zu einer halbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden und hatte ihre Haftstrafe am 7. März im Bundesgefängnis in Fort Worth im US-Bundesstaat Texas angetreten.

Jones hatte am 5. Oktober vergangenen Jahres vor einem New Yorker Gericht zugegeben, bei ihrer Anhörung im November 2003 gegenüber US- Behörden gelogen zu haben. Damals hatte sie im Zuge der Untersuchungen im Balco-Skandal jeglichen Dopingmissbrauch vehement bestritten.

Rücktritt unter Tränen

Später räumte sie dann ein, gelogen und von September 2000 bis Juli 2001 gedopt zu haben. Nach ihrem Geständnis hatte Jones unter Tränen ihren Rücktritt vom Leistungssport erklärt.

Die Kalifornierin bekannte sich außerdem schuldig, im Zusammenhang mit einem Scheck-Betrug gegenüber den Untersuchungsbehörden die Unwahrheit gesagt zu haben.

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