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Handball

Hamburger wollen zusammenbleiben

SID
Die Spieler des HSV stehen zu ihren Verein
© getty

Ungeachtet der massiven finanziellen Probleme beim Bundesligisten HSV Hamburg will das Team vorerst zusammenbleiben. "Wir hoffen, dass es hier weitergeht und bleiben positiv - auf dem Parkett und als Mannschaft", sagte Rückraumspieler Adrian Pfahl der Bild-Zeitung.

Indes ist weiter ungeklärt, ob Mäzen Andreas Rudolph durch eine erneute Finanzspritze dem einstigen Champions-League-Gewinner aus der Klemme helfen wird. Dem Hörfunksender NDR 90,3 sagte der 60-Jährige angeblich, der Klub sei nicht mehr zu retten. Für weitere Stellungnahmen war der langjährige Hauptsponsor nicht zu erreichen.

Der Verein teilte am Nachmittag lediglich mit, sich frühestens Dienstag zur prekären Lage äußern zu wollen. "Wir benötigen alle Zeit und Energie und das vor uns liegende Wochenende, um an einer Lösung zu arbeiten", wurde HSV-Geschäftsführer Christian Fitzek zitiert.

Die Verbindlichkeiten beim ehemaligen deutschen Meister könnten dazu führen, dass die Hanseaten in der kommenden Woche Insolvenz anmelden müssen. Die allerdings würde nicht automatisch zum Abstieg führen. Die Liga verlassen müsste der HSV erst, wenn das Verfahren bis zum Ende der Lizenzierungsfrist am 10. April 2016 noch nicht abgeschlossen sein sollte.

Offen ist auch, wer die Norddeutschen bis zur EM-Pause als Trainer betreut. Coach Michael Biegler, der auch einen Vertrag als Nationaltrainer Polen hat, bereitet seine Schützlinge ab Samstag auf die Europameisterschaften im Januar 2016 im eigenen Land vor. Ein in der Hansestadt geplante Lehrgang der EM-Gastgeber wurde wegen der unsicheren Situation beim HSV zurück nach Polen verlegt.

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