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Fussball

Nach Skandal-Flaschenwurf: Frankreichs Innenminister kündigt Maßnahmen an

SID
Nach dem Flaschenwurf beim Spiel zwischen Lyon und Marseille wurden Maßnahmen angekündigt.

Nur zwei Tage nach dem Flaschenwurf in Lyon ist der Täter zu einer sechsmonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem erhielt der 32-Jährige ein fünfjähriges Zutrittsverbot für das Stadion von Olympique Lyon.

Die Partie gegen Olympique Marseille war am Sonntagabend nach einem Flaschenwurf auf den Gästespieler Dimitri Payet nach nur wenigen Minuten abgebrochen worden. Der französische Fußball wird seit mehreren Monaten immer wieder von Ausschreitungen überschattet.

Ebenfalls am Dienstag hatte der französische Innenminister Gerald Darmanin Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit im Stadion angekündigt. Diese sollen in 15 Tagen vorgeschlagen werden, teilte der Politiker nach einem Treffen mit Verantwortlichen des nationalen Fußballs mit.

"Wir haben uns auf eine Zusammenarbeit in vier Bereichen verständigt", betonte Darmanin. Dazu gehören das Thema Stadionverbote und Reaktionen auf solche Vorfälle, die Stadionsicherung sowie Fragen rund um den Entscheidungsprozess bezüglich eines Spielabbruchs.

Außerdem wird sich die neue Task Force mit dem Aspekt der privaten Sicherheit beschäftigen, "da wir die Kontrolle des Stadionzugangs verbessern müssen", sagte der Innenminister.

Darmanin hatte zu dem Treffen neben Verantwortlichen des französischen Fußballs auch Justizminister Eric Dupont-Moretti und Sportministerin Roxana Maracineanu empfangen.

Laut Darmanin will die Gruppe "im gleichen Format" in 15 Tagen zusammenkommen, um "dem Premierminister und den Führungsgremien des Fußballs Vorschläge zu unterbreiten".

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