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Fussball

Mancini will als italienischer Nationalcoach weitermachen

SID
Nach dem unrühmlichem Verpassen der WM-Endrunde durch Fußball-Europameister Italien will Nationaltrainer Roberto Mancini doch weitermachen.

Nach dem unrühmlichem Verpassen der WM-Endrunde mit Fußball-Europameister Italien will Nationaltrainer Roberto Mancini doch weitermachen. "Ich bin noch jung und denke, dass ich mit den Jungs noch Spaß haben kann", sagte der 57-Jährige, der die Azzurri im vergangenen Sommer zum EM-Triumph geführt hatte, am Montag.

"Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir können nach vorne schauen", meinte der Coach, der mit der vollen Unterstützung von Verbandschef Gabriele Gravina weitermacht.

"Wir werden in einem ruhigen Moment sehen, was wir verbessern können. Der Sieg bei der Europameisterschaft war verdient, davor gab es drei Jahre mit vielen Spielen und Erfolgen. Wir werden einige junge Spieler einbeziehen müssen", sagte Mancini. Es ist das zweite Mal in Folge, dass der viermalige WM-Champion die WM verpasst.

Am Dienstag steht für die Azzurri das sportlich unbedeutende Länderspiel gegen die Türkei in Konya an. Als "Spiel der Trauer" bezeichnete die Gazzetta dello Sport die bevorstehende Partie gegen das Team von Trainer Stefan Kuntz. Die Türken hatte im Play-off-Halbfinalduell gegen Portugal den Kürzeren gezogen.

Mancini will offenbar Spieler wie Jorginho, Matteo Pessina, Sandro Tonali, Nicolo Zaniolo und Gianluca Scamacca einsetzen.

Der Trainer will angeblich um junge Spieler wie Zaniolo und Pessina die künftige italienische Stamm-Elf aufbauen. Auch Asse wie Marco Verratti und Jorginho sollen künftig bei Mancini gesetzt sein, dagegen wird mit einer Ausmusterung von langjährigen Leistungsträgern wie Kapitän Giorgio Chiellini und dem Ex-Dortmunder Ciro Immobile gerechnet.

Mancini, dessen Vertrag als Nationaltrainer noch bis 2026 läuft, will nach dem Duell gegen die Türkei offiziell seine nächsten Schritte bekannt geben. Am vergangenen Donnerstag waren die Azzurri durch ein 0:1 gegen Nordmazedonien im europäischen Play-off-Halbfinale für die WM in Katar (21. November bis 18. Dezember) gescheitert.

 

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