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Fussball

WM-Quali: Italien rutscht in die Playoffs - Schweiz schnappt sich WM-Ticket

SID
Lorenzo Insigne verpasste mit Italien die direkte Quali für die WM.

Italien hat vier Monate nach seinem glanzvollen EM-Triumph die Direktqualifikation zur WM 2022 in Katar verpasst. Im Fernduell um den Gesamtsieg in der Gruppe C mit der punktgleich in den letzten Spieltag gegangenen Schweiz verspielte die Squadra Azzurra durch ein enttäuschendes 0:0 in Nordirland und den gleichzeitigen 4:0 (0:0)-Erfolg der Eidgenossen die Fahrkarte an den Golf im ersten Anlauf.

Während die Italiener auf einen Erfolg in den Playoffs im Frühjahr hoffen müssen, können die Schweizer bereits ihre fünfte WM-Teilnahme nacheinander feiern.

"Es ist schade, denn wir hätten den Gruppensieg schon lange vorher sichern können", meinte Italiens Coach Roberto Mancini bei RAI Sport: "Jetzt bereiten wir uns auf den März vor und gehen zuversichtlich in die Playoffs. Wir werden unseren Platz bei der Weltmeisterschaft im März sichern und hoffentlich auch das Turnier gewinnen."

In der Schweiz herrschte hingegen Freude pur. "Die Quali, das war unser Ziel. Wir haben gewusst, dass wir eine Chance haben", sagte Xherdan Shaqiri dem SRF. "Kompliment an die Mannschaft, was sie geleistet hat in dieser Kampagne. Man muss auch Muri (Murat Yakin, Amn.d.Red.) danken. Es war für ihn nicht einfach, in die Fußstapfen von Vlado (Vladimir Petkovic) zu treten."

Italien konnte in Belfast drei Tage nach dem dramatischen 1:1 im direkten Duell mit den Eidgenossen die Scharte der vergebenen Chance auf die vorzeitigen Sprung nach Katar nicht mehr auswetzen. Der viermalige Weltmeister, der bereits bei der vergangenen WM-Endrunde 2018 in Russland nur Zuschauer gewesen war, ließ überwiegend die meisten seiner im zurückliegenden Sommer noch so hochgelobten Qualitäten vermissen.

Das Team von Trainer Roberto Mancini konnte sich vielmehr bei seinem Torhüter Gianluigi Donnarumma bedanken, nicht in Rückstand zu geraten. Unter dem Druck der Informationen über die Schweizer Tore im Parallelspiel agierten die Italiener immer hektischer und konnten die Platzherren kaum in ernsthafte Gefahr bringen.

Schweiz feiert Schützenfest in Halbzeit 2

Den Eidgenossen gelang in Luzern mit fünf Bundesliga-Legionären in der Anfangsformation zwar zunächst auch nicht die erhoffte Führung. Doch kurz nach der Pause brach Noah Okafor (48.) den Bann. Der Augsburger Ruben Vargas sorgte neun Minuten später (57.) für die Entscheidung, ehe der Fürther Cedric Itten (72.) kurz nach seiner Einwechslung und einem aberkannten Treffer der Platzherren sowie Remo Freuler (90.) auf 4:0 stellten.

In der Schlussphase galt die Aufmerksamkeit der Spieler von Coach Murat Yakin zunehmend dem Spielstand in Belfast, ehe die die Schweizer erlöst jubelten. In Katar gehört die Schweiz zum insgesamt zwölften Mal in der WM-Geschichte zum Kreis der Endrunden-Teilnehmer.

WM 2022 in Katar: Diese Teams sind qualifiziert

KontinentNation
Europa:Deutschland, Dänemark, England, Frankreich, Belgien, Kroatien, Schweiz, Serbien, Spanien
Südamerika:Brasilien
Gastgeber:Katar
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