Torschützenkönige bei U21-Europameisterschaften: Das wurde aus den Spielern

 
Bei den U21-Europameisterschaften kristallisieren sich regelmäßig große Spielerkarrieren heraus. Einige Leistungsträger bleiben wiederum ewige Talente. SPOX zeigt, was aus allen Torschützenkönigen in der Geschichte des Turniers wurde.
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Bei den U21-Europameisterschaften kristallisieren sich regelmäßig große Spielerkarrieren heraus. Einige Leistungsträger bleiben wiederum ewige Talente. SPOX zeigt, was aus allen Torschützenkönigen in der Geschichte des Turniers wurde.
1978: Vahid Halihodzic (sieben Tore für Jugoslawien) – Den Durchbruch schaffte der Bosnier als Spieler nie. Jedoch gilt er als erfolgreichster Trainer seines Landes. U.a. war er Coach von PSG, Nantes und von der japanischen Nationalmannschaft.
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1978: Vahid Halihodzic (sieben Tore für Jugoslawien) – Den Durchbruch schaffte der Bosnier als Spieler nie. Jedoch gilt er als erfolgreichster Trainer seines Landes. U.a. war er Coach von PSG, Nantes und von der japanischen Nationalmannschaft.
1980: Ramaz Shengelia (drei Tore für die UdSSR) – In der anschließenden Saison schoss der Stürmer mit georgischer Herkunft Dinamo Tiflis zum Europapokal der Pokalsieger, ehe seine Leistungen abflachten. Für einen großen Klub spielte er zudem nie.
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1980: Ramaz Shengelia (drei Tore für die UdSSR) – In der anschließenden Saison schoss der Stürmer mit georgischer Herkunft Dinamo Tiflis zum Europapokal der Pokalsieger, ehe seine Leistungen abflachten. Für einen großen Klub spielte er zudem nie.
1982: Pierre Littbarski (sechs Tore für Deutschland) – Nachdem er sein Team bis ins Finale ballerte, ging sein Stern spätestens in der darauffolgenden Spielzeit auf. Seine erfolgreichste Zeit erlebte er beim 1. FC Köln. 1990 wurde er zudem Weltmeister.
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1982: Pierre Littbarski (sechs Tore für Deutschland) – Nachdem er sein Team bis ins Finale ballerte, ging sein Stern spätestens in der darauffolgenden Spielzeit auf. Seine erfolgreichste Zeit erlebte er beim 1. FC Köln. 1990 wurde er zudem Weltmeister.
1984: Mark Hateley (sechs Tore England) – Nach dem Turniersieg verpflichtete der AC Milan den Stürmer. Die gute Torausbeute kehrte aber erst unter Trainer Arsene Wenger in Monaco zurück. Später erlebte er noch erfolgreiche Jahre bei den Glasgow Rangers.
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1984: Mark Hateley (sechs Tore England) – Nach dem Turniersieg verpflichtete der AC Milan den Stürmer. Die gute Torausbeute kehrte aber erst unter Trainer Arsene Wenger in Monaco zurück. Später erlebte er noch erfolgreiche Jahre bei den Glasgow Rangers.
1986: Gianluca Vialli (vier Tore für Italien) – Führte Sampdoria Genua gemeinsam mit Roberto Mancini 1991 zur einzigen Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Mit Juve wurde er später Champions League-Sieger, ehe er bei Chelsea landete.
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1986: Gianluca Vialli (vier Tore für Italien) – Führte Sampdoria Genua gemeinsam mit Roberto Mancini 1991 zur einzigen Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Mit Juve wurde er später Champions League-Sieger, ehe er bei Chelsea landete.
1988: Aris Karasavvidis (fünf Tore für Griechenland) – Hatte maßgeblichen Anteil am überraschenden Abschneiden der Griechen, musste sich im Finale aber hochtalentierten Franzosen geschlagen geben. Er spielte nie außerhalb von Griechenland.
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1988: Aris Karasavvidis (fünf Tore für Griechenland) – Hatte maßgeblichen Anteil am überraschenden Abschneiden der Griechen, musste sich im Finale aber hochtalentierten Franzosen geschlagen geben. Er spielte nie außerhalb von Griechenland.
1990: Andriy Sydelnykov (drei Tore für die UdSSR) – Sicherte der Sowjetunion den EM-Titel. Anschließend war er für drei Jahre bei der SG Wattenscheid aktiv, ehe er über Moskau in sein Heimatland Ukraine zurückkehrte.
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1990: Andriy Sydelnykov (drei Tore für die UdSSR) – Sicherte der Sowjetunion den EM-Titel. Anschließend war er für drei Jahre bei der SG Wattenscheid aktiv, ehe er über Moskau in sein Heimatland Ukraine zurückkehrte.
1990: Davor Suker (drei Tore für Jugoslawien) – Teilte sich die Lorbeeren mit Sydelnykov und wechselte nach Sevilla, um dort Real auf sich aufmerksam zu machen. Bei der WM 98 war er ebenfalls bester Torschütze. Ließ seine Karriere bei 1860 ausklingen.
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1990: Davor Suker (drei Tore für Jugoslawien) – Teilte sich die Lorbeeren mit Sydelnykov und wechselte nach Sevilla, um dort Real auf sich aufmerksam zu machen. Bei der WM 98 war er ebenfalls bester Torschütze. Ließ seine Karriere bei 1860 ausklingen.
1992: Renato Buso (drei Tore für Italien) – Bescherte seinem Team zwar den EM-Titel, konnte aber auf Vereinsebene nie an seine Leistungen anknüpfen. U.a. stand er in Genua, Neapel und bei Lazio Rom unter Vertrag.
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1992: Renato Buso (drei Tore für Italien) – Bescherte seinem Team zwar den EM-Titel, konnte aber auf Vereinsebene nie an seine Leistungen anknüpfen. U.a. stand er in Genua, Neapel und bei Lazio Rom unter Vertrag.
1994: Joao Pinto (drei Tore für Portugal) – Spielte nur ein Jahr außerhalb von Portugal für Atletico Madrid. Insgesamt wurde er dreimal Fußballer des Jahres seines Landes. Die meiste Zeit seiner Karriere stürmte er für Benfica Lissabon.
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1994: Joao Pinto (drei Tore für Portugal) – Spielte nur ein Jahr außerhalb von Portugal für Atletico Madrid. Insgesamt wurde er dreimal Fußballer des Jahres seines Landes. Die meiste Zeit seiner Karriere stürmte er für Benfica Lissabon.
1996: Raul (drei Tore für Spanien) – Kam bereits 1994 mit 17 Jahren bei Real Madrid öfters zum Zug. Später wurde er durch seine vielen Treffer zum Schlüsselspieler der Königlichen. 2010 wechselte er zu Schalke 04. 2015 beendete er seine Laufbahn.
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1996: Raul (drei Tore für Spanien) – Kam bereits 1994 mit 17 Jahren bei Real Madrid öfters zum Zug. Später wurde er durch seine vielen Treffer zum Schlüsselspieler der Königlichen. 2010 wechselte er zu Schalke 04. 2015 beendete er seine Laufbahn.
1998: Steffen Iversen (drei Tore für Norwegen) – Bescherte seinem Team den dritten Platz. Zu dieser Zeit spielte er bereits gemeinsam mit Klinsmann für die Spurs. In sieben Jahren kam er aber nur selten auf viel Einsatzzeit.
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1998: Steffen Iversen (drei Tore für Norwegen) – Bescherte seinem Team den dritten Platz. Zu dieser Zeit spielte er bereits gemeinsam mit Klinsmann für die Spurs. In sieben Jahren kam er aber nur selten auf viel Einsatzzeit.
2000: Andrea Pirlo (drei Tore für Italien) – Nach dem EM-Titel kam seine Karriere langsam ins Rollen. 2001 verpflichtete Milan den Mittelfeldregisseur, ehe er nach zehn Jahren zu Juve ging. Pirlo holte alle großen Titel, die ein Spieler gewinnen kann.
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2000: Andrea Pirlo (drei Tore für Italien) – Nach dem EM-Titel kam seine Karriere langsam ins Rollen. 2001 verpflichtete Milan den Mittelfeldregisseur, ehe er nach zehn Jahren zu Juve ging. Pirlo holte alle großen Titel, die ein Spieler gewinnen kann.
2002: Massimo Maccarone (drei Tore für Italien) – Für die Titelverteidigung reichte es trotz seiner Treffer nicht. Der Stürmer gewann 2004 den League Cup mit Middlesbrough. Der heute 40-Jährige spielt derzeit für den heimischen Drittligisten Carrarese.
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2002: Massimo Maccarone (drei Tore für Italien) – Für die Titelverteidigung reichte es trotz seiner Treffer nicht. Der Stürmer gewann 2004 den League Cup mit Middlesbrough. Der heute 40-Jährige spielt derzeit für den heimischen Drittligisten Carrarese.
2004: Alberto Gilardino (vier Tore für Italien) – Wechselte nach dem Turniergewinn für 25 Mio. Euro zu Milan, ehe er 2006 Weltmeister wurde. Später ging er noch für Florenz, Genua und in China auf Torejagd. 2018 beendete er seine Karriere.
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2004: Alberto Gilardino (vier Tore für Italien) – Wechselte nach dem Turniergewinn für 25 Mio. Euro zu Milan, ehe er 2006 Weltmeister wurde. Später ging er noch für Florenz, Genua und in China auf Torejagd. 2018 beendete er seine Karriere.
2004: Johan Elmander (vier Tore für Schweden) – Teilte sich die Krone mit Gilardino. Gewann mit Feyenoord bereits 2002 den UEFA Cup und spielte später in Frankreich und England. Heute fungiert er als Sturmscout bei seinem Ex-Klub Galatasaray.
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2004: Johan Elmander (vier Tore für Schweden) – Teilte sich die Krone mit Gilardino. Gewann mit Feyenoord bereits 2002 den UEFA Cup und spielte später in Frankreich und England. Heute fungiert er als Sturmscout bei seinem Ex-Klub Galatasaray.
2006: Klaas-Jan Huntelaar (vier Tore für die Niederlande) – Traf beim 3:0-Finalsieg gegen Ukraine doppelt. Nach glücklosen Jahren bei Real und Milan ging er 2010 zu Schalke, wo er Publikumsliebling wurde. Seit 2017 spielt er wieder für Ajax.
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2006: Klaas-Jan Huntelaar (vier Tore für die Niederlande) – Traf beim 3:0-Finalsieg gegen Ukraine doppelt. Nach glücklosen Jahren bei Real und Milan ging er 2010 zu Schalke, wo er Publikumsliebling wurde. Seit 2017 spielt er wieder für Ajax.
2007: Maceo Rigters (vier Tore für die Niederlande) – Seine Treffer, die zur Titelverteidigung führten, machte Blackburn auf ihn aufmerksam. Den großen Sprung schaffte er aber nie, weshalb er oft verliehen wurde.
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2007: Maceo Rigters (vier Tore für die Niederlande) – Seine Treffer, die zur Titelverteidigung führten, machte Blackburn auf ihn aufmerksam. Den großen Sprung schaffte er aber nie, weshalb er oft verliehen wurde.
2009: Marcus Berg (sieben Tore für Schweden) – Der Stürmer wurde auch als Spieler des Turniers ausgezeichnet, weshalb der HSV anklopfte. Dort stellte er sich als großer Flop heraus. Nach drei Jahren ging es nach Athen. Aktuell spielt er für Krasnodar.
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2009: Marcus Berg (sieben Tore für Schweden) – Der Stürmer wurde auch als Spieler des Turniers ausgezeichnet, weshalb der HSV anklopfte. Dort stellte er sich als großer Flop heraus. Nach drei Jahren ging es nach Athen. Aktuell spielt er für Krasnodar.
2011: Adrian Lopez (fünf Tore für Spanien) – Bescherte seinem Land den Titel und wurde 2012 mit Atletico Madrid Europa-League-Sieger. Anschließend landete er beim FC Porto und spielt seit dieser Spielzeit für CA Osasuna.
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2011: Adrian Lopez (fünf Tore für Spanien) – Bescherte seinem Land den Titel und wurde 2012 mit Atletico Madrid Europa-League-Sieger. Anschließend landete er beim FC Porto und spielt seit dieser Spielzeit für CA Osasuna.
2013: Morata (vier Tore für Spanien) – Trotz seiner Treffer bei der Titelverteidigung kam er bei Real kaum zum Zug und wechselte zur Saison 2014/15 zu Juve. Später wechselte er zu Chelsea, ehe er seit dieser Saison für Atletico stürmt.
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2013: Morata (vier Tore für Spanien) – Trotz seiner Treffer bei der Titelverteidigung kam er bei Real kaum zum Zug und wechselte zur Saison 2014/15 zu Juve. Später wechselte er zu Chelsea, ehe er seit dieser Saison für Atletico stürmt.
2015: Jan Kliment (drei Tore für Tschechien) – Der VfB Stuttgart verpflichtete den vielseitigen Offensivmann nach dessen guten Leistungen. Die Schwaben verliehen ihn mehrmals, ehe er sich 2018 das Kreuzband riss. Seit 2020 spielt er wieder in der Heimat.
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2015: Jan Kliment (drei Tore für Tschechien) – Der VfB Stuttgart verpflichtete den vielseitigen Offensivmann nach dessen guten Leistungen. Die Schwaben verliehen ihn mehrmals, ehe er sich 2018 das Kreuzband riss. Seit 2020 spielt er wieder in der Heimat.
2017: Saul (fünf Tore für Spanien) – Der zentrale Mittelfeldspieler war der Star des Vize-Europameisters und gehörte bei seinem Klub Atletico schon damals zum erweiterten Stammspielerkreis. Dort hat er noch Vertrag bis 2026.
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2017: Saul (fünf Tore für Spanien) – Der zentrale Mittelfeldspieler war der Star des Vize-Europameisters und gehörte bei seinem Klub Atletico schon damals zum erweiterten Stammspielerkreis. Dort hat er noch Vertrag bis 2026.
2019: Luca Waldschmidt (sieben Tore für Deutschland) – War die Überraschung im DFB-Team, das im Finale knapp an Spanien scheiterte. Auch für die A-Nationalmannschaft debütierte der Freiburger Stürmer bereits. Beim SCF läuft sein Kontrakt noch bis 2022.
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2019: Luca Waldschmidt (sieben Tore für Deutschland) – War die Überraschung im DFB-Team, das im Finale knapp an Spanien scheiterte. Auch für die A-Nationalmannschaft debütierte der Freiburger Stürmer bereits. Beim SCF läuft sein Kontrakt noch bis 2022.
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