Fussball

Videobeweis: USA verlängert, Italien interessiert

SID
Die Fifa kündigte weitere Tests bezüglich des Videobeweises an

Die internationale Regelkommission (IFAB) der FIFA hat am Freitag weiterführende Tests bezüglich der möglichen Einführung des Videobeweises angekündigt. So werden die Testläufe in der dritten US-amerikanischen Liga um einen Monat verlängert, nachdem das System dort schon im Juli geprüft wurde.

Gleichzeitig bekundete Italien sein Interesse, an weiteren Probeläufen teilzunehmen.

Der Videobeweis soll Schiedsrichtern erlauben, in folgenden spielentscheidenden Situationen eine Video-Assistenz zu kontaktieren: Tore, Rote Karten, Elfmeter und Verwechslungen von Spielern in wichtigen Situationen. Neben Italien hatten bereits Australien, Brasilien, Deutschland, die Niederlande und Portugal ihre Zusage für mögliche Testläufe gegeben.

Die Testphase ist auf zwei Jahre angelegt, jedoch hatte das IFAB erklärt, den Videobeweis im Falle positiver Ergebnisse schon bei der Klub-Weltmeisterschaft in Japan im Dezember anwenden zu wollen. "Eine Entscheidung wird frühestens 2018 erwartet und 2019 ist der späteste Zeitpunkt, um zu entscheiden, ob der Videobeweis im Fußball eingeführt wird oder nicht", sagte ein Sprecher des IFAB, das die Änderungen der Fußballregeln final beschließt.

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