Die Gerry-Ehrmann-Torwartschule: Diese Keeper brachte der 1. FC Kaiserslautern heraus

 
Am Mittwoch (18.30 Uhr) trifft der 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokal auf den 1. FC Nürnberg. Der langjährige Spitzenklub ist tief gefallen, bis in die Abstiegszone der 3. Liga. Worauf man aber immer noch stolz ist, ist die Torwartschule von Gerry Ehrmann.
© getty
Am Mittwoch (18.30 Uhr) trifft der 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokal auf den 1. FC Nürnberg. Der langjährige Spitzenklub ist tief gefallen, bis in die Abstiegszone der 3. Liga. Worauf man aber immer noch stolz ist, ist die Torwartschule von Gerry Ehrmann.
Ehrmann (l.) ist der wohl legendärste Torwarttrainer Deutschlands. Von 1984 bis 1998 stand er beim 1. FC Kaiserslautern selbst zwischen den Pfosten - seitdem bringt er ein Talent nach dem anderen nach oben. Die prominentesten im Überblick.
© getty
Ehrmann (l.) ist der wohl legendärste Torwarttrainer Deutschlands. Von 1984 bis 1998 stand er beim 1. FC Kaiserslautern selbst zwischen den Pfosten - seitdem bringt er ein Talent nach dem anderen nach oben. Die prominentesten im Überblick.
Roman Weidenfeller: 1999 wurde Weidenfeller mit einem Profivertrag ausgestattet, war bei Lautern zunächst aber lediglich Ersatzkeeper. Innerhalb von drei Jahren machte er nur sechs Bundesligaspiele. 2002 wechselte er im Alter von 21 Jahren nach Dortmund.
© getty
Roman Weidenfeller: 1999 wurde Weidenfeller mit einem Profivertrag ausgestattet, war bei Lautern zunächst aber lediglich Ersatzkeeper. Innerhalb von drei Jahren machte er nur sechs Bundesligaspiele. 2002 wechselte er im Alter von 21 Jahren nach Dortmund.
Nach dem Abschied von Jens Lehmann avancierte er beim BVB 2003 zum Stammkeeper und blieb das über ein Jahrzehnt lang. Weidenfeller wurde zweimal Meister (2011 und 2012) und zweimal DFB-Pokalsieger (2012 und 2017).
© getty
Nach dem Abschied von Jens Lehmann avancierte er beim BVB 2003 zum Stammkeeper und blieb das über ein Jahrzehnt lang. Weidenfeller wurde zweimal Meister (2011 und 2012) und zweimal DFB-Pokalsieger (2012 und 2017).
Tim Wiese: Er stammt zwar nicht aus der Lautern-Jugend, wurde von Ehrmann aber entscheidend geprägt. Ehrmann war es, der Wiese 2002 von Fortuna Köln zum 1. FCK holte. Dort verdrängte er Stammkeeper Georg Koch und machte insgesamt 65 Spiele.
© getty
Tim Wiese: Er stammt zwar nicht aus der Lautern-Jugend, wurde von Ehrmann aber entscheidend geprägt. Ehrmann war es, der Wiese 2002 von Fortuna Köln zum 1. FCK holte. Dort verdrängte er Stammkeeper Georg Koch und machte insgesamt 65 Spiele.
2005 zog Wiese zu Werder Bremen weiter, wo er zum Nationalspieler wurde und 2009 den DFB-Pokal gewann. Später spielte er noch für die TSG Hoffenheim, ehe er Profi-Wrestler wurde.
© getty
2005 zog Wiese zu Werder Bremen weiter, wo er zum Nationalspieler wurde und 2009 den DFB-Pokal gewann. Später spielte er noch für die TSG Hoffenheim, ehe er Profi-Wrestler wurde.
Florian Fromlowitz: Der gebürtige Kaiserslauterer Fromlowitz kam mit fünf Jahren in den Verein und durchlief anschließend alle Jugendmannschaften. Von der U16 bis zur U21 kam er auch für alle deutschen U-Nationalteams zum Einsatz.
© getty
Florian Fromlowitz: Der gebürtige Kaiserslauterer Fromlowitz kam mit fünf Jahren in den Verein und durchlief anschließend alle Jugendmannschaften. Von der U16 bis zur U21 kam er auch für alle deutschen U-Nationalteams zum Einsatz.
Bei der Profimannschaft kämpfte er mit Jürgen Macho um den Stammplatz. 2008 zog er weiter und stand fortan bei Hannover 96 im Tor. Weitere Stationen: MSV Duisburg, Dynamo Dresden, Wehen Wiesbaden und FC Homburg.
© getty
Bei der Profimannschaft kämpfte er mit Jürgen Macho um den Stammplatz. 2008 zog er weiter und stand fortan bei Hannover 96 im Tor. Weitere Stationen: MSV Duisburg, Dynamo Dresden, Wehen Wiesbaden und FC Homburg.
Tobias Sippel: Wie Fromlowitz kam auch Sippel schon in jungen Jahren zu Lautern. Von 2007 bis 2015 stand er bei den Profis im Tor. Zwischenzeitlich verlor er seinen Stammplatz zweimal, erkämpfte ihn sich aber jeweils wieder zurück.
© getty
Tobias Sippel: Wie Fromlowitz kam auch Sippel schon in jungen Jahren zu Lautern. Von 2007 bis 2015 stand er bei den Profis im Tor. Zwischenzeitlich verlor er seinen Stammplatz zweimal, erkämpfte ihn sich aber jeweils wieder zurück.
2015 wechselte er zu Borussia Mönchengladbach. Dort ist Sippel seitdem Ersatzkeeper von Yann Sommer.
© getty
2015 wechselte er zu Borussia Mönchengladbach. Dort ist Sippel seitdem Ersatzkeeper von Yann Sommer.
Kevin Trapp: Neben Luis Robles der zweite Keeper, der Sippel zeitweise verdrängte. Auch Trapp kommt aus der Jugend des 1. FC Kaiserslautern, auch er wurde von Gerry Ehrmann geprägt.
© getty
Kevin Trapp: Neben Luis Robles der zweite Keeper, der Sippel zeitweise verdrängte. Auch Trapp kommt aus der Jugend des 1. FC Kaiserslautern, auch er wurde von Gerry Ehrmann geprägt.
Nach der Saison 2011/12 ging Trapp zu Eintracht Frankfurt, wo er sich als Stammkeeper etablierte und 2015 schließlich zu Paris Saint-Germain weiterzog. Vor der vergangenen Saison kehrte er zur SGE zurück.
© getty
Nach der Saison 2011/12 ging Trapp zu Eintracht Frankfurt, wo er sich als Stammkeeper etablierte und 2015 schließlich zu Paris Saint-Germain weiterzog. Vor der vergangenen Saison kehrte er zur SGE zurück.
Julian Pollersbeck: Der letzte prominente Keeper der Gerry-Ehrmann-Torwartschule. Ehrmann entdeckte ihn bei Wacker Burghausen und baute ihn bei Lautern zum Profi-Stammkeeper und U21-Nationalspieler auf.
© getty
Julian Pollersbeck: Der letzte prominente Keeper der Gerry-Ehrmann-Torwartschule. Ehrmann entdeckte ihn bei Wacker Burghausen und baute ihn bei Lautern zum Profi-Stammkeeper und U21-Nationalspieler auf.
2017 ging Pollersbeck zum Hamburger SV, wo er sich zwar zwischenzeitlich einen Stammplatz erkämpfte, aktuelle aber lediglich für die Reservemannschaft zum Einsatz kommt.
© getty
2017 ging Pollersbeck zum Hamburger SV, wo er sich zwar zwischenzeitlich einen Stammplatz erkämpfte, aktuelle aber lediglich für die Reservemannschaft zum Einsatz kommt.
Lennart Grill: Auch der aktuelle Stammkeeper kommt aus der vereinseigenen Jugend. In der vergangenen Saison rückte Grill zu den Profis auf und ist seit Januar erste Wahl. Er wird auch beim DFB-Pokalspiel gegen Nürnberg beginnen.
© getty
Lennart Grill: Auch der aktuelle Stammkeeper kommt aus der vereinseigenen Jugend. In der vergangenen Saison rückte Grill zu den Profis auf und ist seit Januar erste Wahl. Er wird auch beim DFB-Pokalspiel gegen Nürnberg beginnen.
1 / 1
Werbung
Werbung