Fussball

BVB-Sportdirektor Zorc weist Winkmann-Kritik an Giovanni Reyna zurück

Von SPOX
Michael Zorc hat sich zur Situation beim BVB geäußert.
© getty

Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat die Kritik, die Schiedsrichter Guido Winkmann an BVB-Youngster Giovanni Reyna nach dem Pokalspiel gegen Werder Bremen geübt hatte, entschieden zurückgewiesen. Am Ende schlug Zorc jedoch versöhnliche Töne an.

"Wer Gio kennt, der weiß, dass er alles tut, nur nicht irgendetwas provozieren", sagte Zorc auf der Pressekonferenz vor dem Dortmunder Gastspiel am Samstag in Leverkusen (ab 18.30 Uhr im LIVETICKER).

Schiedsrichter Winkmann hatte dem 17-Jährigen zuvor im Gespräch mit dem kicker "provokantes Verhalten auf unsportliche Art und Weise" vorgeworfen und gesagt, dass er Reyna gegen Bremen "nicht nur wegen einer Schwalbe Gelb gezeigt" habe.

BVB-Sportdirektor Zorc: "Es war sicherlich keine Schwalbe"

Der US-Amerikaner war bei der Dortmunder 2:3-Niederlage bei einem Zweikampf mit Bremens Niklas Moisander zu Boden gegangen und hatte sich anschließend darüber beschwert, dass es keinen Strafstoß für die Schwarz-Gelben gab. In der Folge war er mit dem Werder-Kapitän aneinander geraten, der Reyna am Kragen packte. Reyna ging zu Boden und hielt sich das Gesicht.

Zorc wies am Donnerstag jedoch nicht nur den Vorwurf der Provokation, sondern auch den der Schauspielerei von Winkmann an Reyna zurück. "Man kann darüber streiten, ob es ein Foul war. Aber es war sicherlich keine Schwalbe", betonte der 57-Jährige, der anschließend versöhnliche Töne anschlug: "Wir machen Fehler, die Spieler machen Fehler und auch Schiedsrichter machen Fehler."

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