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Fussball

DFB-Team - Nationalspieler Matthias Ginter und Lukas Klostermann: Das muss der neue Bundestrainer mitbringen

Von Dennis Melzer
DFB, Matthias Ginter, Joachim Löw

Die beiden deutschen Nationalspieler Matthias Ginter von Borussia Mönchengladbach und Lukas Klostermann von RB Leipzig haben erklärt, was der Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw mitbringen muss. Außerdem erinnerte sich Ginter an das desolate und historische 0:6 gegen Spanien.

"Es ist wichtig, dass er eine eigene Spielphilosophie hat. Es muss sowohl aus fußballerischer als auch aus menschlicher Sicht einfach zusammenpassen", sagte Ginter im Gespräch mit SPOX und Goal im Rahmen eines DFB-Pressetermins.

Der Innenverteidiger ergänzte: "Wir wissen alle, dass es in Deutschland 82 Millionen Bundestrainer gibt. Es wird viel gesprochen und häufig diskutiert. Der neue Trainer muss gerade in der Öffentlichkeit Standhaftigkeit beweisen und darf nicht zum Spielball werden. Dies gilt natürlich auch auf Vereinsebene, aber wahrscheinlich ist es für einen Bundestrainer noch wichtiger."

Auch Klostermann stellte den Unterschied zwischen Klub- und Nationalmannschaftscoach heraus: "Es ist ein anderes Anforderungsprofil als bei einem Vereinstrainer. Es besteht vor allem die Herausforderung, dass man der Mannschaft in relativ kurzer Zeit taktische Dinge vermitteln muss und das Team entsprechend einstellt, damit die Arbeit schnell fruchtet."

Bundestrainer Löw wird sein Amt nach der diesjährigen Europameisterschaft zur Verfügung stellen. Dies hatte der Weltmeistertrainer von 2014, dessen Vertrag ursprünglich bis Ende des Jahres 2022 gültig war, Anfang des Monats überraschenderweise bekanntgegeben.

Ginter: 0:6 in Spanien? "Die eine oder andere unruhige Nacht"

Löw stand seit dem schwachen Abschneiden der Nationalmannschaft bei der WM in Russland in der Kritik. Vor allem das 0:6 gegen Spanien im November vergangenen Jahres entfachte einen Sturm der Entrüstung in Deutschland.

Ginter erinnerte sich gegenüber SPOX und Goal an die Schmach auf der iberischen Halbinsel, die er hautnah miterlebte. "Wir haben uns in der Halbzeit noch einmal viel vorgenommen (beim Stand von 0:3, Anm. d. Red.), aber schon direkt nach dem Seitenwechsel haben wir das 0:4 kassiert. Das hat sich tagelang sehr unwirklich angefühlt. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich hatte die eine oder andere unruhige Nacht."

Bei der Europameisterschaft trifft Deutschland in der Gruppenphase auf Portugal, Weltmeister Frankreich und Ungarn.

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