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Fussball

Champions League, Stimmen zum 2. Spieltag: Sane erklärt Zaubertor - Barca-Spieler verteidigen Koeman

Von SPOX

Nach der zweiten Pleite im zweiten Champions-League-Spiel stärken die Spieler des FC Barcelona dem umstrittenen Trainer Ronald Koeman den Rücken. Juventus-Siegtorschütze Federico Chiesa teilt gegen die Medien aus. Beim FC Bayern freut man sich über Sprechchöre für Niklas Süle, Leroy Sane erklärt seinen Treffer. Die Stimmen und Reaktionen.

FC Bayern München - Dynamo Kiew 5:0

Julian Nagelsmann (Trainer Bayern): "Die Art und Weise stellt mich schon zufrieden. Es ist nie einfach, wenn du relativ schnell führst und dann natürlich überlegen bist, die Konzentration hochzuhalten. Das haben wir über weite Strecken geschafft. Natürlich hat der Gegner schon die eine oder andere ganz gute Situation gehabt, die er nicht gut zu Ende gespielt hat. Aber insgesamt finde ich, haben wir eine gute Balance gehabt, eine ordentliche Restverteidigung in vielen Situationen. Auch in den Phasen, in denen das Spiel vielleicht hätte kippen können, nochmal einen Gang hochgeschaltet. Wir haben schöne Tore gemacht und am Ende auch - finde ich - die beste Szene in der 89. Minute - ein Querball, wo Upamecano noch klärt und dann jubelt, dass wir zu Null spielen können. Das ist auf jeden Fall ein großer Schritt, den wir da gehen und das ist sehr wichtig.

...über Niklas Süle: "Es freut mich, wenn die Fans unsere Spieler bejubeln und nicht auspfeifen. Er hat uns gesagt, die, die ihn gefeiert haben, das war alles Familie aus Frankfurt."

Leon Goretzka (FC Bayern): "Ich glaube, es war ein schöner Fußballabend. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt. Es gibt immer Dinge, die wir besser machen können. Aber heute waren schon viele Dinge gut, dass wir wieder ohne Gegentor geblieben sind. Das ist uns als Mannschaft und dem Trainer sehr wichtig. Dass wir, auch wenn es 3:0 oder 4:0 steht, nicht aufhören und im Kopf haben, eins können wir uns erlauben. Auch für unsere Abwehr und für Manu ist wichtig, dass wir heute wieder zu Null gespielt haben. Von daher war heute vieles gut."

Leroy Sane (FC Bayern): "Ich denke, wir haben es relativ gut gemacht. Dynamo Kiew ist eine Mannschaft, die definitiv sehr gut Fußball spielen kann. Wir haben versucht, hinten sehr ruhig herauszuspielen, haben das einige Male sehr gut gemacht. Ich denke, im Endeffekt haben wir unsere Dominanz gezeigt. Gerade defensiv haben wir heute wenig zugelassen."

...zu seinem Tor: "Es war eher keine Absicht. Ich wollte den Ball ganz normal reinflanken. Da hatte ich Glück, dass meine Technik nicht so gut war."

Manuel Neuer (FC Bayern) über Niklas Süle: "Die Fans mögen ihn und wollen, dass er weiter Spieler von Bayern bleibt. Er hat eine gute Leistung gezeigt. Jeder Spieler hat sich sehr darüber gefreut, dass auch mal ein Abwehrspieler mit Sprechchören gefeiert wird."

Mircea Lucescu (Trainer Dynamo Kiew): "Der FC Bayern ist der größte Favorit in dieser Champions League."

VfL Wolfsburg - FC Sevilla 1:1

Mark van Bommel (Trainer Wolfsburg): "Wir haben uns gut vorbereitet auf Sevilla. Wir haben sehr gut verteidigt, nach vorne war es etwas unruhig. Wir hätten den Deckel zumachen müssen, wir hätten es verdient gehabt, zu gewinnen. Alle sind sich glaube ich einig, dass das kein Elfmeter war. Ich weiß nicht, was der Schiedsrichter gesehen hat. Man kann es auch übertreiben mit dem Videobeweis."

Benfica - FC Barcelona 3:0

Ronald Koeman (Trainer Barcelona): "Ich finde nicht, dass das Resultat mit dem Spiel, das wir gesehen haben, übereinstimmt. Es macht natürlich keinen Sinn, das jetzige Team mit dem von vor ein paar Jahren zu vergleichen. Das ist so klar wie Wasser. Ich fühle mich unterstützt, sehr unterstützt von meinen Spielern. Und vom Verein? Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, was Barcelona denkt und was sie über meine Zukunft entscheiden werden. Das liegt nicht in meiner Hand."

Frenkie de Jong (Barca): "Meiner Meinung nach ist die Lösung nicht, den Trainer zu wechseln. Es sind noch genügend Spiele, um weiterzukommen. Wir müssen diese Situation gemeinsam durchstehen und hart arbeiten."

Sergio Busquets (Barca): "Es ist einfach, den Trainer zu entlassen. Die Wahrheit ist, dass wir alle für diese Situation verantwortlich sind. Und es ist eine kritische Situation, um ehrlich zu sein."

Juventus Turin - FC Chelsea 1:0

Massimiliano Allegri (Trainer Juventus): "Wenn Segler in stürmischer See sind, finden sie normalerweise immer einen Ausweg. Das haben wir heute Abend mit einem tollen Spiel gegen den Titelverteidiger getan. Rein technisch gesehen können wir besser spielen, aber wir haben nicht viele klare Chancen zugelassen und auch einige gefährliche Konter verschenkt. Juventus muss wissen, wie man solche Spiele gewinnt, wenn man leiden und für das Ergebnis kämpfen muss. Genau das haben die Jungs heute Abend getan. Nach zwei Spielen sechs Punkte und null Gegentore, das ist ein guter Schritt in Richtung Achtelfinale."

Federico Chiesa (Juventus): "Es war eine hart umkämpfte Leistung, denn Chelsea hat uns zurückgedrängt und war sehr gut im Ballbesitz, aber heute Abend haben wir gezeigt, was den Juve-Geist ausmacht, den Geist, den der Trainer von uns verlangt. Ich habe nie ein Problem mit dem Trainer, das wurde von den Medien erfunden. Ich tue alles, was er verlangt, da gibt es kein Problem. Ich weiß, dass ihr es mögt, wenn Juve schlecht in die Saison startet. Dann könnt ihr mit sinnlosem Geschwätz anfangen, aber wir stehen alle hinter dem Trainer und wollen Juve zurück zu den Jahren bringen, in denen wir das Scudetto-Rennen dominiert haben."

Thomas Tuchel (Trainer Chelsea): "Auf diesem Niveau ist es unmöglich, in den ersten Sekunden der zweiten Halbzeit so ein einfaches Tor zu kassieren. Wenn man weiß, was auf einen zukommt und wenn man eine defensive Organisation wie wir hat, kann man das normalerweise verteidigen. Wir wurden dafür bestraft. Ich hatte das Gefühl, dass wir ein bisschen langsam und müde waren, mental langsam, was die Entscheidungen angeht. Deshalb ist es seltsam, das zu analysieren."

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