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Fussball

"Leipzig hatte die klareren Chancen"

BVB-Torhüter Roman Bürki war beim Gegentreffer chancenlos

Bereits am 2. Spieltag muss Borussia Dortmund den ersten Rückschlag hinnehmen. Bei RB Leipzig verliert das Team von Trainer Thomas Tuchel mit 0:1. Torhüter Roman Bürki sprach im Kurz-Interview in der Mixed Zone über die Gründe für die Niederlage, bissige Leipziger und späte Gegentore des BVB.

Frage: Herr Bürki, 0:1 gegen RB Leipzig verloren. Wie fühlt sich diese erste Saisonniederlage an?

Roman Bürki: Wir hatten uns das natürlich anders vorgestellt, wir wollten mit drei Punkten nach Hause fahren. Aber wir haben uns sehr schwer getan. Wir haben zwar am Anfang Druck gemacht, aber man muss ehrlich sein: Leipzig hatte die klareren Chancen.

Frage: Warum kam das BVB-Spiel so schwer in Gang? Waren sie von der Spielweise der Leipziger überrascht?

Bürki: Nein, wir wussten schon, was auf uns zukommt und was das erste Heimspiel in der Bundesliga auch bei den Fans auslösen kann. Außerdem wussten wir auch, dass Leipzig einen guten Kader hat. Die Leipziger haben sehr gut Druck auf uns ausgeübt. Dazu kam, dass der Platz sehr stumpf war, was unserer Spielweise nicht entgegenkommt, auch wenn der Platz natürlich für beide Teams gleich ist. Leipzig hat gut gekämpft und das das Maximum herausgeholt.

Frage: Kann es sein, dass die Leipziger insgesamt aggressiver und bissiger waren?

Bürki: Ja, vielleicht. Aber wir haben schon gut dagegengehalten und die Zweikämpfe angenommen. Es war insgesamt ein umkämpftes Spiel mit vielen kleinen Fouls. Am Ende haben wir in manchen Situationen zu unkonzentriert gespielt. Schon gegen Mainz haben wir ein spätes Gegentor kassiert, da haben aber alle darüber hinweggeschaut, weil wir gewonnen haben. Jetzt ist uns das wieder passiert. Wir müssen bis zum Schluss konzentriert bleiben.

Frage: Thomas Tuchel meinte, er habe in diesem Spiel sehr viel über seine Mannschaft gelernt? Können Sie sich vorstellen, welche Punkte er damit genau meint?

Bürki: Nein, ich weiß nicht, was er damit gemeint hat. Aber klar ist, dass wir nicht das Gesicht gezeigt haben, das wir von uns erwarten. Wir müssen dahin kommen, dass wir auch Spiele gewinnen an Tagen, an denen nicht alles so für uns läuft. Wir müssen das Spiel auf unsere Seite zwingen, wenn wir Schwierigkeiten haben.

Frage: Nach dem Auftakt und der Länderspielpause geht es jetzt Schlag auf Schlag. Am Mittwoch steht das erste Spiel in der Champions League bei Legia Warschau an.

Bürki: Darauf schaue ich noch gar nicht. Ich bin noch dabei, das Spiel hier zu verarbeiten. Die Niederlage ist schon eine große Enttäuschung. Der Sonntag steht im Zeichen der Regeneration, dann legen wir den Fokus auf Warschau.

Leipzig - Dortmund: Daten zum Spiel

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